
Augsburg und seine Presse
Immer deutlicher zeichnet sich für mich die unbefriedigende Pressesituation in Augsburg ab. Meiner Meinung nach fehlt es in Augsburg an einer zweiten Zeitung, an einer wirklichen Konkurrenz zur Augsburger Allgemeinen. Ich wäre wahrscheinlich der erste Augsburger, der die Süddeutsche mit einem guten Lokalteil abonnieren würde. Aber vielleicht bräuchte es nicht einmal mehr eine Printzeitung. Der Erfolg von Augsburger Internetseiten, die mit ihrer "Berichterstattung" oft Tage vor der Augsburger Allgemeinen liegen, zeigt, dass es nicht mehr nur eine Printzeitung sein muss, sondern es eine Online-Zeitung für Augsburg und seine Internetuser täte. Das wäre mit geringen Investitionen verbunden und könnte meiner Meinung nach in Form eines Vereins bewerkstelligt werden.Es gründet sich ein Verein. Jedes Vereinsmitglied zahlt einen monatlichen Beitrag. Dieser Beitrag gibt die Möglichkeit einen Journalisten zu beschäftigen, der die Seite pflegt und für die journalistische Basisqualität sorgt. Die Vereinsmitglieder liefern aus den verschiedensten Bereichen ihre Artikel, bekommen Schulungen, wie man journalistisch recherchiert und arbeitet. Der Verein würde - vielleicht zum ersten Mal in Deutschland außerhalb der Wiki-Szene - sich für Bürgerjournalismus stark machen und ihn fördern. Außerdem könnte man Sponsoren suchen, die diese Art von Bürgerjournalismus unterstützen - statt in teuren Printblättern zu werben. Diese Art von Sponsorenwerbung käme bei den Augsburgern wahrscheinlich auch besser weg als großformatige Printanzeigen - und zudem viel billiger.
Eine Menge an Ideen. Wer Lust hat, sich für diese Art von Bürgerjournalismus stark zu machen, kann gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Vielleicht finden wir einen Ansatz, einen Lokaljournalismus zu etablieren, der diesen Namen verdient.
Das verwendete Bild stammt von Rainer Sturm / pixelio.de .
Matthias Stöbener 24.08.2008, 14.52 | (1/1) Kommentare (RSS) | (1) TB | PL | einsortiert in: Kultur | Tags: Lokaljournalismus, Internetzeitung, Bürgerjournalismus,
Suchen und Pflanzen
Ich selbst arbeite in einem Beruf, der viel mit Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung zu tun hat und bin deshalb schon lange der Meinung, dass es keine andere Suchmaschine gibt, in der Suchergebnisse so manipuliert werden wie bei Google. Die Google-Leute sind den ganzen Tag damit beschäftigt die Suchmaschine von Spam freizuhalten, was ihnen aber nicht auf ganzer Linie gelingt. Die Suchmaschinenspammer, die mit Tricks versuchen Google zu manipulieren, sind meiner Meinung nach der Suchmaschine meist einen Schritt voraus.

Aber zurück zur Frage, wie man als Augsburger etwas für die Umwelt tun kann, wenn man im Internet sucht. Ganz einfach: Man benutzt Ecocho. Die Suchmaschine wird in Kooperation mit Yahoo von Umweltaktivisten aus Australien betrieben. Sie betreiben die Suchmaschine als Geschäft, sprich sie zeigen die Suchergebnisse von Yahoo und die Werbung, die von Yahoo zur Verfügung gestellt wird. Die Klicks auf die gesponserten Links bringen den Aktivisten Einnahmen. Und von diesen Einnahmen bezahlen sie das Anpflanzen von Bäumen. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, aber das ist das Prinzip.
Die Suchmaschine ist nicht nur englisch, sondern auch deutsch. Ich habe mir geschworen, sie jetzt immer zu benutzen, habe sie bei meinem Firefox als Standardsuche eingestellt und schlage damit zwei Fliegen mit einer Klappe: Ich tue etwas für die Umwelt und ich wehre mich gegen das Quasi-Monopol Googles in Deutschland. Wer macht noch mit?
Hier geht es zur deutschsprachigen Seite von Ecocho!
Das Bild stamm von Anna-Lena Ramm / www.pixelio.de.
Matthias Stöbener 08.08.2008, 19.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Ökologie | Tags: Ecocho, Suchmaschine, klimaneutral suchen,
Nachdenklich geworden
Die letzten drei Wochen, eine Zeit der Abmahnungen von Bloggern und Hausdurchsuchungen, hat mich als Christ zum ersten Mal ernsthaft darüber nachdenken lassen, ob die CSU für mich noch wählbar ist. Gerade jetzt vor den Landtagswahlen eine wichtige Frage.
In einem Feld, das ich die letzten Wochen hautnah miterleben konnte, muss ich diese Frage heute verneinen. Ich meine das Feld der freien Meinungsäußerung. Über dieses Thema bin ich darauf gestoßen, dass es vor allem die C-Parteien in unserem Land sind, die mit immer schärferen Gesetzen meiner Meinung nach die freie Meinungsäußerung Land erschweren. Zwar sind wir noch weit von Verhältnissen wie in China entfernt, aber die Tatsache, was jetzt schon alles an Überwachung des Bürgers möglich ist, das empfinde ich als erschreckend und bedrohlich.Nun sagen Sie bitte nicht: Wer sich an die Gesetze hält, hat nichts zu befürchten! Das ist meiner Meinung nach naiv. Auch in Unrechtsstaaten hat niemand etwas zu befürchten, der sich an die Gesetze hält. Ein Staat, der von Politikern meiner Meinung nach immer mehr zu einem Überwachungsstaat umgearbeitet wird, kann durchaus auch für unbescholtene Bürger zur Gefahr werden. Wie schnell man unschuldig in die Mühlen der Justiz geraten kann, davon kann mancher ein Lied singen.
Oder was mir vor kurzem geschah: Weil die SCHUFA auf meinen Namen falsche Einträge gespeichert hatte, wurde mir bei der Bank der Dispokredit gekündigt und ich hatte Wochen lang zu tun, bis ich von der SCHUFA ein Schreiben bekam, dass sie sich geirrt hätten und sie mich mit einem Score von 97 % neu einstuften. Ohne eine Entschuldigung. Aber der Irrwitz dabei war, dass ich noch dafür "bezahlen" musste, dass die SCHUFA die falschen Daten korrigierte, denn man muss, um überhaupt seine eigenen Daten bei der SCHUFA einsehen zu können, 15 € Gebühr bezahlen. Das Gefühl, eine Nummer in diesem System zu sein, einer riesigen und übermächtigen Institution ausgeliefert zu sein, ist das Geringste, was man dabei fühlt.
Und dazu noch die vielen neuen Gesetze zur Überwachung der verschiedensten Lebensregungen, die vor allem von Seiten der C-Parteien vorangetrieben wurden!
Liebe Mitchristen! Als katholischer Theologe bitte ich Sie schon aus diesem Grund ihre Wahlentscheidung zur Landtagswahl in Bayern genau zu überlegen. Ich kann verstehen, dass Sie glauben, diese Gesetze seien notwendig und hilfreich Terroristen zu bekämpfen. Helfen diese Gesetze aber wirklich? Überlegen Sie, wozu diese Gesetze noch dienen könnten! Ich bitte Sie, machen Sie es sich nicht so leicht bei der Wahl, wie ich es mir Jahrzehnte gemacht habe!
Liebe Mitchristen! Ich selbst habe in den letzten drei Wochen einen heilsamen Bekehrungsprozess durchgemacht, den ich Ihnen gerne ersparen würde. Und vielleicht stehen wir ja alle mal vor IHM, der uns fragt: "Christ, wie hast du es mit der Meinungsfreiheit gehalten?"
Ich danke Ihnen, dass Sie diesen Blogeintrag bis zum Ende gelesen haben.
Das verwendete Bild stammt von Gerd Altmann / Pixelio.de.
Matthias Stöbener 06.08.2008, 21.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Politik | Tags: C-Parteien, Meinungsfreiheit, CSU,
Gerüchte gegen Liebe
Das Bild zeigt einen Ausschnitt einer Tür von Sankt Moritz/Augsburg und wurde von mir fotografiert.
Du hast dein Kreuz tragen müssen. Man hat dich verurteilt. In einem unfairen Prozess. Dein Richter war Werkzeug anderer, die dich mundtot machen wollten und dich dafür töten mussten.
Du hast den Menschen dein Herz gezeigt. Aber ihr Herz war fern von dir. Aus ihren Herzen kamen böse Gedanken. Du hast sie mit deiner Reinheit und Wahrheit geärgert. Und weil sie das Problem nicht bei sich suchten, musstest du weg. Dich beiseite zu schaffen, schafft Ruhe, dachten sie.
Mit Gerüchten machen sie dich fertig. Sie zählen auf, was du alles getan haben sollst. Egal, was du sagst und machst, es wird gegen dich verwendet. Verblendet sind die Menschen, die nicht deine Liebe, deine bedingungslose Liebe erkennen.
Verteidigt hast du dich nicht. Dein Gewissen war rein, auch wenn du mit Sündern zusammen warst. Du hättest Wunder wirken können, dich zu befreien, aber du gabst dich in die Hand deiner Häscher. Nur so konntest du zeigen, dass deine Liebe nicht leeres Gerede war.
Matthias Stöbener 05.08.2008, 08.57 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Religion | Tags: Kreuz, Jesus, Gerücht,
Abmahnungen und Schlimmeres
Es ist traurig, aber wahr: Immer wieder gibt es kostspielige Abmahnungen von Blogs. Das hat meiner Meinung nicht nur damit zu tun, dass die Blogszene nicht nur in Augsburg kräftig wächst. Es hat wohl auch damit zu tun, dass Menschen, vor allem gebildete und engagierte Menschen vom passiven User anderer Medienprodukte immer mehr zum Produzenten eigener Meinungsbeiträge werden. Weil aber die wenigsten Blogger Rechtswissenschaften studiert und sich auf Medien- oder Presserecht spezialisiert haben, kann es schnell vorkommen, dass sie ungeschickt formulieren und sich jemand anderes auf den Schlips getreten fühlt. Üble Nachrede, Verleumdung, Beleidigung oder Geschäftsschädigung können da schnell im Spiel sein. Was beinhaltet eine solche Abmahnung? Der Blogger wird aufgefordert, seinen Eintrag zu entfernen und er soll eine Unterlassungserklärung abgeben. Auch die Anwaltskosten der Gegenseite soll er übernehmen.
Wenn der Blogger in einem solchen Fall nicht weiß, was er machen soll, wird er sich einen Anwalt nehmen und wird seinen Anwalt arbeiten lassen, nicht dass er aus Dummheit noch weitere Fehler begeht. Kommt es zu einer gütlichen Regelung zwischen dem Anwalt der Gegenseite und dem eigenen, kann das leicht vierstellige Summen kosten. Wohlgemerkt: Das ist noch die harmloseste Variante. Lässt es ein Blogger auf einen Prozess ankommen, weil er sich im Recht fühlt, kommen schnell fünfstellige Summen ins Spiel, wenn er verliert.
Ein Grund für Abmahnungen von Bloggern könnte sein, dass viele Menschen oder Unternehmen merken: Wir haben nicht nur ein Image in der realen, sondern auch in der virtuellen Welt. Und das kann durch Blogger beschädigt werden. Und deshalb wächst der Argwohn von Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, und von Unternehmern gegenüber Bloggern.
Ich habe das alles vor ein paar Wochen noch nicht gewusst und habe bis dahin frisch, frei und fröhlich geglaubt bloggen zu können. Heute bin ich hochsensibilisiert und weiß, dass das Publizieren eines Blogs, auch wenn es nur wie meines 100 Besucher am Tag hat, sehr gefährlich sein kann. Die Zahl der Besucher kann nämlich innerhalb von einem Tag auf 1.000, 2.000 oder mehr hochschnellen.
Und wenn man, das musste ich lernen, glaubt, ein Recht auf freie Meinungsäußerung zu haben, so stimmt das zwar, aber man muss die Feinheiten sehen. »Mir schmeckt das Essen nicht« ist eine Meinungsäußerung, aber »Das Essen ist verdorben oder giftig« ist eine Tatsachenbehauptung und kann eine Abmahnung durch den Koch des Essens zur Folge haben. Mit anderen Worten: Behauptungen müssen beweisbar sein.
Auch habe ich in den letzten Tagen lernen müssen: Alles, was ich schreibe, muss belegbar sein. Bevor ich etwas schreibe, muss ich mich fragen: Kann ich das, was ich schreibe, auch wirklich beweisen? Dann kann ich mich als Blogger wehren. Aber: Auch in diesem Fall könnte ein anderer oder ein Unternehmen versuchen, gegen mich als Blogger vor Gericht zu gehen. Jeder Blogger braucht also einen langen Atem und die finanzielle Basis, um Rechtsstreitigkeiten durchzustehen.
Nun ist es aber nicht so, dass ein Blogger per se ein guter Mensch ist und die anderen, die abmahnen, die Bösen sind. Es gibt wirklich berechtigte Abmahnungen, eben wenn Blogger etwas behaupten, was sie nicht beweisen können, also einfach etwas behaupten. In dem Fall spielt es auch keine Rolle, ob ein Blog 100 oder 10.000 Besucher am Tag hat, jeder könnte im Internet ja auf den unwahren Beitrag klicken.
Meiner Meinung nach hat die Rechtssprechung noch nicht den rechten Ausgleich zwischen divergierenden Interessen gefunden, was private Blogs angeht. Viele Blogger sind jüngere Leute, die nicht den wirtschaftlichen Hintergrund haben, um gerichtliche Streitigkeiten finanziell durchzuhalten.
Ich als Angestellter kann mir das auch nicht allzu oft leisten. Blogger wie ich, die aus der Mitte der Gesellschaft kommen und schon etwas älter sind, bilden aber wohl noch die Ausnahme. Und auch Blogger, die keine Jugendlichen mehr sind, wissen in den wenigsten Fällen, welche Straftaten sie durch ihr Schreiben begehen können und dass sie wie studierte Journalisten behandelt werden.
Ich will hier nicht die Blogszene verteidigen und sagen: Die können schreiben, was sie wollen, die Blogger sind ja keine Zeitungen oder Presseorgane, sie sind unerfahren und man sollte sie in ein rechtliches Reservat bringen, wo andere Regeln für sie gelten und wo sie nicht belangt werden können, egal, was sie schreiben. Aber es gibt, das habe ich in den letzten Tagen recherchiert, bekannte Juristen, die sagen: Das Verhältnis zwischen Vergehen und Strafe oder Strafzahlung bzw. Anwaltskosten stimmt nicht bei privaten Bloggern.
Wörtlich hat Udo Vetter, ein Strafrechtler, der das Lawblog betreibt, z. B. in einem Interview mit der Tagesschau der ARD gesagt: »Es kann nicht sein, dass man für eine fahrlässige Urheberrechtsverletzung, die auch keinen wirtschaftlich relevanten Schaden angerichtet hat, plötzlich bis zu tausend Euro von einem Teenager verlangt. Das, was jetzt für Urheberrechtverletzungen eingeführt wird also diese 50-Euro-Grenze für die erste Abmahnung muss auch für Blogeinträge gelten.«
Und etwas später auf einer andere Frage meint Udo Vetter im Interview: »Meinungs-, Satire- und Blogfreiheit wird durch wirtschaftliche Übermacht unterdrückt. Sehr viele Abmahnungen werden mit der Finanzkraft des Abmahnenden durchgesetzt. In der Regel kommt es auch nicht zum Prozess, da der Abgemahnte im Hinblick auf die möglichen Kosten sofort klein beigibt. Das ist ein Verlust für das Recht, weil der wirtschaftliche Stärkere gewinnt. Und das kann es nicht sein. Meinungsäußerungen, Tatsachenbehauptung und sachliche Kritik müssen möglich sein, ohne dass dem Blogger gleich eine kostspielige Abmahnung ins Haus flattert.«
Dem ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen. Ich werde an dem Thema dran bleiben. Es wird Zeit, dass wir als Blogger uns zusammenschließen und initiativ werden.
Das in diesem Beitrag verwendete Bild trägt den Titel "Iustitia" und stammt von Jutta Rotter / pixelio.de.
Matthias Stöbener 03.08.2008, 15.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Humbelbumbel | Tags: Abmahnung, Hausdurchsuchung, Augsburg,
Immer wieder Augsburg
Jedenfalls hat sich mein Neffe keine Sekunde gelangweilt. Gestern bummelten wir vom Dom bis nach Sankt Ulrich durch die Stadt. Der Goldene Saal im Rathaus hat ihn beeindruckt, die verwinkelten Gassen der Altstadt, das Straßenbahnfahren - und selbst in den Kirchen machte er interessiert mit, wenn man ihm Einzelheiten kindgemäß erklärte.
Klar, dass wir in das Augsburger Puppenkisten-Museum gingen. Eine Schande, dass ich es seit der Eröffnung noch nicht geschafft hatte, das Museum zu besuchen und erst mein Bruder mit Familie kommen musste, damit wir, also meine Frau und ich, diese kindliche Phantasiewelt besuchten. Ein einmaliges Museum, in dem auch Erwachsene leicht wieder an ihre Kindheitserinnerungen herankommen. Ich kann nur sagen: Besuchen, unbedingt besuchen! Das Museum wird von einem Verein geführt und ist mit so viel Liebe gestaltet, wie ich es selten in einem Museum gefunden habe.
Ich bin sicher, es war nicht das letzte Mal, dass uns die Verwandtschaft aus der Pfalz in Bayerisch-Schwaben besucht - oder wie mein Bruder sagen würde: überfällt.
Matthias Stöbener 03.08.2008, 13.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Interna | Tags: Puppenkistenmuseum, Historisches Bürgerfest, Mittelalterfest, Familienurlaub,
Pflichtbesuch für Augsburger
Ich war zuvor noch nie im Legoland. Freunde gaben uns den Tipp, möglichst früh dort zu sein, um nicht in den Menschenmassen unterzugehen. Um 10 Uhr öffnet das Legoland, fünf Minuten später waren wir dort. Es war schon ordentlich was los. Ganz billig ist das Vergnügen des Besuchs nicht, mussten wir schon an der Kasse feststellen. Aber - ich darf vorgreifen - die Ausgaben haben sich gelohnt. Das Legoland ist für Kinder wirklich ein tolles Erlebnis. Ich war überrascht, wie groß das Gelände ist, wie viel dort Kindern geboten wird und mit welcher Unaufgeregtheit und Gelassenheit alles abläuft.
Kaum hatten wir den Kassenbereich hinter uns, ging´s auch schon los mit dem Abenteuer. In der Lego City erwartete uns ein Flughafen, wir konnten eine Hafenrundfahrt machen, eine Fahrschule und die Lego-Fabrik besuchen sowie den Legoland-Express besteigen. Im Land der Ritter gab es ein Turnier, einen Raupenritt, die Drachenjagd, den Feuerdrachen und die Kinder konnten nach Gold schürfen. Toll auch das Tret-o-Mobil, das Bau- und Testcenter, der DUPLO-Express, der Spielplatz, der Wasserspaß-Bereich, der Aussichtsturm und vieles mehr. Im Land der Abenteuer können die Kleinen eine Dschungelexpedition, eine Kanu-Expedition, eine Safari-Tour und verschiedene Spiele machen, die viel Spaß machen. Der Höhepunkt des Legolandes war für meinen Neffen das Land der Piraten, wo er sich an Käpt´n Nicks Piratenschlacht beteiligen konnte, eine Piratenschule besuchte und Wasserbomben von einem Katapult schleuderte.
Mehr möchte ich gar nicht verraten. Wir blieben den ganzen Tag im Legoland und noch heute erzählt mein Neffe mit glänzenden Augen von gestern, den Achterbahnen, den Fahrgeschäften, den Städten, die aus Lego-Steinen gebaut sind und dem Spaß bei den Piratenschlachten. Ich kann nur empfehlen, das Legoland zu besuchen. Wenn man in Augsburg und Umgebung wohnt, ist es ein Pflichtbesuch, vor allem, wenn man Kinder hat. Aber auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt.
Gespannt bin ich, ob das Historische Bürgerfest heute nachmittag meinen Neffen noch mehr beeindruckt. Jedenfalls bin ich sicher, dass er Augsburg in bester Erinnerung behalten wird.
Matthias Stöbener 02.08.2008, 11.18 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Örtlichkeiten | Tags: Legoland, Günzburg, Kinderspaß,




