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Tag: Maxstraße

Neue Meinungsumfrage

Für das neue Bürgerbegehren Maxstraße werden schon fleißig Unterschriften gesammelt. Wie ist die Stimmung? Ja oder nein zum Umbau? Geben Sie doch Ihre Stimme ab! Die Meinungsumfrage habe ich auf der Startseite des Augsburg-Wikis eingebaut.

Wen es interessiert, wie die Meinungsumfrage im letzten Monat ausgegangen ist, der kann hier nachlesen!

Matthias Stöbener 02.07.2009, 09.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

JA zum Bürgerbegehren Maxstraße

Augsburgs Bürger nehmen ihre Stadt immer mehr selbst in die Hand. Ohne ein Bürgerbegehren gäbe es keine neue Stadtbücherei. Und eine schönere Maxstraße werden sie wahrscheinlich auch nicht bekommen ohne ein Bürgerbegehren. Manche Mitglieder der Maxstraßeninitiative, die das jüngste Bürgerbegehren initiiert hat, sind anscheinend richtig sauer auf ihre Augsburger Politiker und fühlen sich verschaukelt und vertröstet, ja der Architekt Schafitel drückte der Augsburger Allgemeinen gegenüber sogar aus, dass ihn die CSU benutzt habe.

Nun, aus meiner Erfahrung mit Augsburger Politikern kann ich Sie, Herr Schafitel, nur fragen: »Was haben Sie denn erwartet? Politik, wie sie sich heute darstellt, ist so. Regen Sie sich nicht auf, stecken Sie Ihre Energie in das Bürgerbegehren. Sie haben auch in mir einen Mitstreiter gefunden! Ich traue keinem Politiker mehr über den Weg und glaube, wir brauchen ein völlig neues Denken in Augsburg und in Deutschland, müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen, dürfen es nicht mehr »denen da oben« anvertrauen. Und deshalb unterstütze ich Sie, denn das Anliegen ist richtig: Hallstraße sperren und für die Schüler des Holbeingymnasiums sicher machen. Öffentlicher Nahverkehr durch die Maxstraße - mit Haltestelle vor Sankt Ulrich, die Straße verschönern, lebenswerter machen. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass viele Menschen das Bürgerbegehren unterschreiben.«

Im Übrigen würde ich sogar noch weiter gehen und die Maxstraße komplett für Verkehr sperren und dort, wo früher das Siegelhaus und der Wein- und Salzstadel standen, ein Restaurant, Café, Bar bauen, mit großem Freiluftplatz zum Sitzen im Sommer und genügend öffentlichen Toiletten. Aber ähnliche Forderungen kann man ja vielleicht im nächsten Schritt erheben, wenn es eine Mehrheit der Augsburger Bürger will.

Matthias Stöbener 26.06.2009, 08.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Augsburger Freizeitkellner

Die Augsburger haben wieder ihren Aufreger der Woche. Sogar die Münchener sprechen mal wieder über die Provinzstadt am Lech. Die Süddeutsche greift das Thema auf: Es soll in Augsburg einen Bürgermeister geben, der sich in seinem Privatleben der Freizeitkellnerei auf der Maxstraße widmet. Freizeitkellnerei: Das ist nicht ein Wort, das ich erfunden habe, sondern eines, das in der Presseerklärung der Stadt Augsburg zu dem Vorgang steht. Dort ist auch zu lesen, dass Herr OB Gribl mit dem kellnernden Bürgermeister gesprochen habe und ihn um mehr Fingerspitzengefühl gebeten habe, nein eine "größere Sensibilität" eingefordert habe.

Nun gut, ich verstehe das schon: Die Stadtregierung sucht das in ihren Augen überbordende Partytreiben auf der Maxstraße einzudämmen. Da passt natürlich ein Bürgermeister, der hinter einem Tresen steht und in seiner Freizeit Alkohol ausschenkt, nicht ins Bild.

Aber mal ehrlich: Dadurch, dass der Bürgermeister hinter einem Tresen steht, heißt er doch noch lange nicht Gelage oder Kübelsaufen gut. Meine Meinung. Vielleicht will er volksnah, jugendnah sein. Manche Menschen der Generation 50 plus zeichnen sich gerne auf diesem Sektor aus und sind stolz einen guten Draht zur Jugend zu haben. Aus den unterschiedlichsten Motiven.

Wahrscheinlich ist es nur in Augsburg möglich, dass ein freizeitkellnernder Bürgermeister zum öffentlichen Diskussionsobjekt wird. Ich schrieb in diesem Blog schon einmal, dass es meiner Meinung nach uns Bürgern wurscht sein kann, was ein Politiker in seiner Freizeit macht. Genausowenig wie es die Politiker angeht, was wir Bürger in unserer Freizeit machen, geht uns Bürger an, was Politiker in ihrer Mußezeit machen. Der eine sammelt Schmetterlinge, der andere ist Hobbygärtner. Warum soll einer nicht auch in seiner Freizeit kellnern, wenn er Spaß dran hat?

Vielleicht sollte der freizeitkellnernde Bürgermeister von Augsburg seinem Hobby in Affing, Miedering oder Motzenhofen nachgehen - dort würde er wahrscheinlich nicht so anecken wie in Augsburg.

Matthias Stöbener 04.02.2009, 09.01 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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