
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Pressearbeit
Einmalige Chance: Journalistenschule für Einsteiger
Die Chance für alle, die Journalist werden wollen oder sich für eine nebenberufliche Pressearbeit weiterbilden möchten (z. B. für die DAZ, Blogs etc.): Die Augsburger Journalistin und Autorin Dr. Christiane Schlüter vermittelt an drei Wochenenden die Grundlagen des professionellen Schreibens in Theorie und Praxis.
Am 17./18. Oktober geht es darum, wie man ein Thema erfasst und recherchiert und wie man es in eine Meldung oder in einen längeren Bericht verpackt. Das Gelernte wird in Übungen mit anschließenden Textbesprechungen erprobt.
Kommentar und Rezension stehen am 14./15. November im Mittelpunkt. Die Teilnehmer lernen die Grundregeln des Kommentierens und Bewertens kennen und schreiben anschließend einen eigenen Kommentar und/oder eine eigene Rezension. Natürlich zu selbstgewählten Themen bzw. Büchern oder Filmen.
Unter Journalisten gilt die Reportage als Königsdisziplin, denn hier soll eigenes Erleben in den Text einfließen. Das erfordert ein Gespür für originelle Perspektiven und stilistisches Feingefühl. Beides trainieren die Teilnehmer am 5./6. Dezember. Sie lernen die wichtigsten Merkmale der Reportage kennen und besuchen dann den Augsburger Christkindlesmarkt, um darüber ihre eigenen Reportagen zu schreiben. Auch hier folgt gleich im Anschluss wieder die Nachbesprechung in der Textwerkstatt.
Die drei Wochenenden sind einzeln buchbar oder ermäßigt im Block. Und wo? Bei der VHS. Da ist es bezahlbar. Am besten gleich anmelden!
Zur VHS-Anmeldung!
Matthias Stöbener 15.09.2009, 21.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Missbrauchte Webseite
Ist schon unverschämt, die Sache! Heute erreicht mich per Mail die Auslassung eines Rechtsdirektors Schwarz. Überschrieben ist die Pressemitteilung der Stadt mit "Ein Missbrauch der städtischen Homepage findet nicht statt". Nun findet ja vieles am Tag statt: Events finden statt, Veranstaltungen etc. Gutes Deutsch ist das aber nicht. Eher ist es ein Armutszeugnis, wenn eine Presseabteilung etwas stattfinden lässt. Ein Journalist würde schreiben: "Keine Parteienwerbung auf der städtischen Homepage" oder sowas ähnliches. Es ging nämlich darum, dass PRO AUGSBURG eine von ihr veranstaltete "Ballerprachtmeile" auf der städtischen Webseite ankündigte. Klar, dass dieser Eintrag entfernt werden musste, denn sonst könnte ja auch DIE LINKE eine Veranstaltung wie "Bonzenmelken" oder so auf der Stadt-Page ankündigen. Und wer will das schon.

Okay, auf der augsburg.de soll es weder Ballerprachtmeilen noch Bonzenmelken geben. Wegen der Neutralität der vergewaltigten Stadt-Homepage bzw. der Verhinderung des Stattfindens von Missbrauch, wie es die PR-Abteilung in ihren juristisch geschliffenen Worten ausdrücken würde.
Aber ehrlich gesagt: Ich finde, die ganze Webseite ist eine Werbung für ROT-GRÜN! Selbst nach dem Scheitern des Regenbogens in der letzten Kommunalwahl dominiert auf der Webseite der Stadt immer noch ROT-GRÜN. Wenn das keine Schleichwerbung ist, was dann? Wenn schon, dann sollte die Webseite schwarz und anthrazit eingefärbt werden. Mit einem Schuss Rosa. So in die Richtung der städtischen Dieselseite, wo man sich selbst als ausgegrenzter Schwuler wohl fühlen kann. Schwarz-anthrazit-rosa aber bitte nur, wenn das vor dem Bundesverfassungsgericht Bestand haben kann, sollte eine Klage von einer sich ausgeschlossen fühlenden Augsburger Partei vor diesem höchsten Gericht stattfinden.
Matthias Stöbener 11.06.2008, 20.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL




