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Interview mit Agata Norek
Am 4. April findet in der Galerie Norek, Ludwigstrasse 2 Nebeneingang Kesselmarkt, um 17 Uhr eine Vernissage statt, zu der die Künstlerin Agata Norek alle Interessierten einlädt. Sie stellt ihre eigenen Werke aus den Jahren 2004 und 2007 vor. Gelegenheit für mich, die Künstlerin zu einem kleinen Interview zu bitten.
Matthias Stöbener: Frau Norek, Ihre Galerie nennen Sie die "erste Produzentengalerie" Augsburgs. Was ist damit gemeint?
Agata Norek: Dass die Galerie ausschließlich meine Werke ausstellt.
Matthias Stöbener: Was hat Sie bewogen, diese Galerie zu eröffnen?
Agata Norek: Ein gemeinsamer Traum mit meiner Freundin Agnieszka und der Fakt, dass ich keine Lust mehr hatte Monate auf eine Ausstellungsmöglichkeit zu warten. Ich konnte auch nicht mehr mitansehen, wie sich auf meinen Bildern im Lager der Staub sammelt. Und außerdem mag ich viel Bewegung im Leben.
Matthias Stöbener: Ihre Werke sind Mixed-Media-Arbeiten. Können Sie erklären, was damit gemeint ist?
Agata Norek: Dass ich alles zusammenkombiniere, was mir einfällt. U. a. verwende ich für meine Arbeiten Kleber, Nahrung, Pigmente, Haushaltsprodukte und Stoffe.
Matthias Stöbener: Gibt es einen Grundgedanken, auf den Sie ihre Werke zurückführen? Etwas, was Sie mit allen Ihren Werken ausdrücken wollen?
Agata Norek: Ja. Meine Überzeugungen, Kämpfe, Schmerzen, Liebe und Leidenschaft. Das sieht natürlich bei jedem Werk ein wenig anders aus, weshalb ich das immer am Werk selbst erklären muss.
Matthias Stöbener: Noch eine persönliche Frage. Wie kommt eine Polin, die in der polnischen Kunstszene schon einige Schritte zum Erfolg hinter sich gebracht hat, dazu nach Augsburg überzusiedeln und hier eine Galerie zu eröffnen?
Agata Norek: Am Anfang blinde Liebe zu einem Mann. Und so bin ich in Augsburg geblieben, auch wegen meinen Kindern. Als Künstlerin habe ich mir vorgenommen das fortzusetzen, was ich in Polen angefangen habe.
Matthias Stöbener: Und Augsburg? Was gefällt Ihnen an der Stadt? Ist Augsburg ein Ort der Kunst?
Agata Norek: Hier in Augsburg kann ich gut Ruhe tanken. Die Stadt ist sehr gemütlich und ich fühle mich hier sicher. Die zweite Frage: Das will ich erfahren.
Matthias Stöbener: Herzlichen Dank, Frau Norek, für dieses Interview.
Übrigens: Am 17. April 2009 lädt Frau Norek alle Interessierten um 19 Uhr zu einer Vorführung von Iaido, der japanischen Schwertkampfkunst, in ihre Galerie ein.
Weitere Informationen:
* Agata Norek im Augsburg-Wiki
* Galerie Norek im Augsburg-Wiki
* Homepage der Künstlerin

Matthias Stöbener: Frau Norek, Ihre Galerie nennen Sie die "erste Produzentengalerie" Augsburgs. Was ist damit gemeint?Agata Norek: Dass die Galerie ausschließlich meine Werke ausstellt.
Matthias Stöbener: Was hat Sie bewogen, diese Galerie zu eröffnen?
Agata Norek: Ein gemeinsamer Traum mit meiner Freundin Agnieszka und der Fakt, dass ich keine Lust mehr hatte Monate auf eine Ausstellungsmöglichkeit zu warten. Ich konnte auch nicht mehr mitansehen, wie sich auf meinen Bildern im Lager der Staub sammelt. Und außerdem mag ich viel Bewegung im Leben.
Matthias Stöbener: Ihre Werke sind Mixed-Media-Arbeiten. Können Sie erklären, was damit gemeint ist?
Agata Norek: Dass ich alles zusammenkombiniere, was mir einfällt. U. a. verwende ich für meine Arbeiten Kleber, Nahrung, Pigmente, Haushaltsprodukte und Stoffe.
Matthias Stöbener: Gibt es einen Grundgedanken, auf den Sie ihre Werke zurückführen? Etwas, was Sie mit allen Ihren Werken ausdrücken wollen?
Agata Norek: Ja. Meine Überzeugungen, Kämpfe, Schmerzen, Liebe und Leidenschaft. Das sieht natürlich bei jedem Werk ein wenig anders aus, weshalb ich das immer am Werk selbst erklären muss.
Matthias Stöbener: Noch eine persönliche Frage. Wie kommt eine Polin, die in der polnischen Kunstszene schon einige Schritte zum Erfolg hinter sich gebracht hat, dazu nach Augsburg überzusiedeln und hier eine Galerie zu eröffnen?
Agata Norek: Am Anfang blinde Liebe zu einem Mann. Und so bin ich in Augsburg geblieben, auch wegen meinen Kindern. Als Künstlerin habe ich mir vorgenommen das fortzusetzen, was ich in Polen angefangen habe.
Matthias Stöbener: Und Augsburg? Was gefällt Ihnen an der Stadt? Ist Augsburg ein Ort der Kunst?
Agata Norek: Hier in Augsburg kann ich gut Ruhe tanken. Die Stadt ist sehr gemütlich und ich fühle mich hier sicher. Die zweite Frage: Das will ich erfahren.
Matthias Stöbener: Herzlichen Dank, Frau Norek, für dieses Interview.
Übrigens: Am 17. April 2009 lädt Frau Norek alle Interessierten um 19 Uhr zu einer Vorführung von Iaido, der japanischen Schwertkampfkunst, in ihre Galerie ein.
Weitere Informationen:
* Agata Norek im Augsburg-Wiki
* Galerie Norek im Augsburg-Wiki
* Homepage der Künstlerin

Beide verwendete Bilder (c) by Agata Norek. Das erste Bild stellt die Künstlerin dar, das zweite Bild ist ein Ausschnitt aus ihrem Werk "Lotus - Schild mit Kampfspuren", 2004, 176 x 216 cm, Stoff, Pigmente auf Spanplatte.
Matthias Stöbener 31.03.2009, 09.23 TB | PL | einsortiert in: Personen | Tags: Agata Norek, Galerie Norek, Vernissage,
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