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Termin für heute Abend

Noch nichts vor heute Abend? Dann könnte vielleicht diese Veranstaltung was sein: Heute abend kommt im Rahmen der Spoken Word-Reihe des Lauschangriffs das "The Fuck Hornisschen Orchestra" in die Kresslesmühle! Los geht es um 20 Uhr. Die beiden Jungs sind Kult in der Slam-Community und touren gerade durch die Republik. Sie zu verpassen geht eigentlich gar nicht! Erste Einblicke gibt es unter Myspace.

Als Julius Fischer, der "dicke Junge aus der Zone", beschloss eine Band zu gründen, wollte er einen eindringlichen, einen provokanten, einen aufrüttelnden Namen: "THE FUCK" sollte es fortan von seinem T-Shirt prangen. Offensichtlich komplizierter wurde die Geschichte, als er seinem Kompagnon, dem zarter besaiteten Christian Meyer, Mitspracherecht gewährte. Meyer, der Alexander Marcus Typ der Slam Szene, dessen musikalischen Wurzeln sich in Tanz- und Singveranstaltungen zur Befreiung von Geist und Seele erahnen lassen, bevorzugte den Namen HORNISSCHEN. Das ORCHESTRA steht laut Ihrer Website für Pompösität und Pathos.

Und pompös sind sie wirklich. Findet man das Hornissen-Orchester auf einem Veranstaltungs- Line-Up, sind anschließende Heiserkeit, rotgeklatschte Handinnenflächen und ekstatischer Gemütszustand garantiert. Die Presse sagt: "Großes Theater, das gar keines sein will" (Volkszeitung); "Vielleicht bald legendär" (Neueste Nachrichten). Der eine oder andere Zuschauer schrie während eines ruhigen Stücks: "Genial!!!"

Weitere Infos und Termine gibt es stets aktuell unter Slam-Augsburg

PS: Weiter geht es mit dem regulären Poetry Slam am 12.2.! Vorverkauf läuft bereits!

Matthias Stöbener 31.01.2010, 10.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Veranstaltungen | Tags: Slam, Augsburg,

Interview mit der Gründerin von liesLotte

Seit Dezember 2009 gibt es ein Familienmagazin für Stand und Land Augsburg. Genauere Infos finden Sie im Augsburg-Wiki. Blog-Augsburg sprach mit der Gründerin Frau Uta Börger über das Konzept, den Hintergrund und die Ziele des neuen Augsburger Print-Produkts.

Blog-Augsburg: Liebe Frau Börger, am 1. Februar erscheint die zweite Ausgabe von "liesLotte", dem Familienmagazin für Augsburg und die Region. Das klingt nach einer Erfolgsstory. Erzählen Sie uns, wie die Idee entstand und sich ihr Heft bisher entwickelt hat?

Uta Börger, Gründerin von liesLotteUta Börger: Nun, von einer Erfolgsstory würde ich noch nicht sprechen. Ein Erfolg war sicherlich, ein so großes Projekt über viele Monate hinweg zielstrebig zu verfolgen und aktiv umzusetzen. Das ist aber nur möglich gewesen, weil ich die richtigen Mitarbeiterinnen in meinem Team hatte und habe. Alle haben sich mit ihren eigenen Fähigkeiten und Professionen eingebracht und v.a. unendlich viel Herzblut investiert.

Die Idee entstand, weil ich das Familienmagazin in München kannte. Anfang 2009 habe ich dann einfach spontan zum Telefon gegriffen und den Bundesverband der Familienzeitschriften angerufen. Danach war ich Feuer und Flamme, habe ein Konzept geschrieben, ausführliche Kalkulationen erstellt, Namen gesucht und schützen lassen. Der Aufbau der Redaktion war sehr umfangreich, die Recherchen im Vorfeld der ersten Ausgabe sehr intensiv und zeitaufwändig.

Aber es ging nicht immer alles so glatt, wie es sich jetzt vielleicht liest. Wir hatten auch mit Rückschlägen zu kämpfen, aber wir haben uns im Team immer gut ergänzt und uns gegenseitig motiviert. Jede Menge durchgearbeitete Nächte haben wir hinter uns gebracht, die Kinder haben sich gegenseitig betreut, während wir über dem Konzept gebrütet haben... Wir haben auch ab und an unfreundliche Telefonpartner verdauen müssen, jede Menge Milch aufgeschäumt und das Büro vom Redaktionsbaby verwüsten lassen.

Aber nachdem die erste Ausgabe im Dezember 2009 bei den Lesern so gut angekommen ist und die Auflage sehr schnell vergriffen war, wissen wir - es hat sich gelohnt. Die Zufriedenheit und Begeisterung der Leser macht für uns letztlich den Erfolg aus.

Cover von Lieslotte Ausgabe 2Blog-Augsburg: Warum müssen Familien in Augsburg und der Region ihr Heft unbedingt haben?

Uta Börger: liesLotte ist einfach praktisch. Hier finden sich alle aktuellen und regionalen Termine, Kurse und Veranstaltungen für Kinder und Eltern auf einen Blick. Man glaubt gar nicht, was in Augsburg alles für Kinder geboten ist. Und dies informativ den Eltern zur Verfügung zu stellen ist unser Auftrag. Neben dem übersichtlichen und prall gefüllten Freizeitplaner finden sich aber auch viele redaktionelle Beiträge zu regionalen Familienthemen. Wir schreiben über Hilfsangebote für Familien, stellen Projekte zum beruflichen Wiedereinstieg von Frauen vor oder geben Ausflugstipps für die Region. Im neuen Heft, das am 1. Februar 2010 erscheint, stellen wir z. B. die Schreibaby-Beratung in Augsburg vor, berichten über die Premieren im Bereich Kindertheater, über das Haus der kleinen Forscher und den Musikkindergarten Neusäß. Einfach mal reinschauen!

Blog-Augsburg: "liesLotte" heißt ihr Produkt. Wie sind Sie auf den Namen gekommen? Was sagt er aus?

Uta Börger: liesLotte ist - ich hoffe, man versteht das - ein Wortspiel. Ich liebe Wortspiele. Wichtig war mir ein kreativer Name, der leicht einprägsam ist und Lust auf mehr macht. Lotte ist einfach fröhlich und frech. Wie ich auf den Namen gekommen bin, weiß ich nicht mehr wirklich genau. Da ist bei mir als kreative Frau oft viel Bauchgefühl dabei. Wir haben in der Namensfindungsphase noch über 250 Namensvorschläge zusammengetragen und diskutiert. Im Gespräch war noch eine etwas seriösere Variante wie "Familienzeit" oder "Lechpiraten" und ähnliches. Aber Lotte bzw. liesLotte war immer mein Favorit, für den ich mich dann nach der rechtlichen Prüfung entschieden habe.

Ein Teil des Teams von liesLotteBlog-Augsburg: Das Heft ist kostenlos an verschiedenen familien- und kinderaffinen Verteilstellen zu erhalten und finanziert sich durch Werbung. Reicht das, um ihr Team zu bezahlen oder von was lebt ihr liesLotte Medien Verlag noch?

Uta Börger: Natürlich muss man am Anfang einer Selbstständigkeit in Vorleistung gehen. Bisher tragen sich alle Ausgaben bereits. Das Team arbeitet mit sehr viel Engagement und alle investierten Stunden sind sicher noch nicht bezahlt. Aber wir haben alle eine Vision und sind einfach mit Spaß und Kreativität dabei.

Blog-Augsburg: Was haben Sie mit dem liesLotte Medien Verlag noch vor? Gibt es schon weitere Ideen für die Familien in Augsburg?

Uta Börger: Vorrangiges Ziel ist erst einmal, liesLotte zu etablieren. Damit geht auch eine Auflagensteigerung einher, in diesem Jahr möchten wir auf mind. 15.000 Hefte erhöhen. Die Nachfrage ist so enorm, es tut mir immer leid, wenn ich einen interessierten Kindergarten vertrösten muss. Mittelfristig ist eine Auflage von 30.000 Heften vorgesehen.

Auch inhaltlich haben wir viele Ideen. Es gibt noch viele Themen und Rubriken, die wir gern aufnehmen möchten. Aber welche das sind, können die Leser bald selbst herausfinden!

Blog-Augsburg: Herzlichen Dank, liebe Frau Börger, für dieses Interview. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit liesLotte, einem wie ich finde wichtigen Magazin für den Augsburger Raum.

Matthias Stöbener 30.01.2010, 08.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur | Tags: liesLotte, Familienmagazin,

Ein Termin für Familien

Heute will ich auf einen Termin hinweisen, den sich Familien mit kleinen Kindern dick im Kalender anstreichen sollten. Am 20. März 2010 ist Premiere des neuen Stücks des Klexs-Theaters. 

Das Stück heißt "Die neugierige kleine Hexe" und stammt von Lieve Baeten. Es ist ein Theaterstück für alle Menschen ab 3 Jahren mit Schauspiel, Tanz, Gesang und Live-Musik. Die kleine neugierige Hexe Lisbet macht mit ihrer Katze, natürlich beide auf dem Hexenbesen, einen ersten Ausflug zum Nachbarhaus. Dort begegnet sie einer herrlich verrückten Musikhexe, die ihre ganze Notenpracht zum Leben erweckt. Oder bei der bestkochenden Hexe weit und breit darf Lisbet auch mal kochen, bzw. zaubern. Wie wär´s mit Heuschrecken in Spinat? Sogar eine Schlafhexe verkündet wunderbar zu träumen in gänzlich faszinierenden Räumen. Lisbet kann es nicht fassen, in diesem unglaublichen Haus gibt es noch so, soo viel zu entdecken!

Schauspiel, Tanz und Live Musik: Gabriele Beier, Raphaela Beier
Komposition: David Louis Matten
Liedtexte: Gabriele Beier
Live-Musik: Stefanie Saule
Verlag für Kindertheater Uwe Weitendorf, Hamburg

Spieltermine

Sa 20.3.10, 16.00 Uhr Premiere
Freitag, 19.3.10, 10.00 Uhr Vorpremiere
Kulturhaus Abraxas
Karten gibt es ab sofort unter: 08238/90004

Matthias Stöbener 28.01.2010, 09.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Klexs-Theater, Premiere, Hexe,

Aktion Licht aus

Zwar hat eine große Bertelsmann-Studie ("Wegweiser Kommune") der Stadt Augsburg im Jahr 2008 weiter steigende Bevölkerungszahlen prognostiziert, doch das Problem dabei: Der Anstieg der Bevölkerung speist sich vor allem aus dem Zuzug nach Augsburg, weniger aus einem originären Augsburger Geburtenzuwachs. Während also andere Gegenden Deutschlands versteppen, darf sich der Süden und damit Augsburg über Zuzug freuen. Und weil viele aus dem Osten zuziehen, steigt auch der Anteil der Partei DIE LINKE in Augsburg.

Dass sich über diese Zusammenhänge viele Augsburger Politiker ernsthafte Gedanken machen, braucht nicht länger erklärt zu werden. Doch im Gegensatz zu anderen Politikfeldern, scheinen sie bei der Lösung dieses Problems nicht recht weiterzukommen. Dabei haben sie in früheren Zeiten so viel Phantasie bewiesen: Parkplatz zu teuer? Semmeltaste! Hundekacke auf der Straße? Mehr Hundeklos! Dreck und Lärm in der Maxstraße? Dönerverbot! Proteste gegen die Linie 6? Bau einer gefühlt vierspurigen Straße!

Um mehr Augsburger - echte Augsburger! - ans Licht der Welt zu bringen, möchte ich folgendes vorschlagen: Künftig soll jeden Mittwoch um 20 Uhr in ganz Augsburg das Licht ausgeschaltet werden. In den Büros, den Verwaltungen, den Fabriken, den Volkshochschulen, den Universitäten, den schmucken Reihenhäuschen und den Wohnungen! Ich denke, das könnte den Augsburgern helfen, sich daheim ums Kinderkriegen zu kümmern. Wenn das nicht mehr hilft, weiß ich keinen Rat mehr. Und: Die Aktion würde gut in den Rahmen von Semmeltaste, Hundeklos, Dönerverbot etc. passen und die bisherige Linie der Augsburger Stadtregierung konsequent weiterentwickeln.

Übrigens macht es Südkorea, das eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt hat, ähnlich. Die Idee zur Aktion "Licht aus" stammt also nicht von mir. Aber warum soll man nicht von anderen lernen? 

Matthias Stöbener 23.01.2010, 10.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zum Schmunzeln | Tags: Licht aus, Aktion, Bevölkerungsentwicklung,

Wie sag ich es nur?

"Wie sag' ich's nur?" Kritik will gut rübergebracht sein, wenn sie wirksam sein und den Adressaten nicht verärgern soll. Wie das funktioniert, zeigen der Arbeitspsychologe Matthias Kolb (Altusried) und die Augsburger Dozentin Dr. Christiane Schlüter am 29. und 30. Januar in einem Seminar an der VHS Augsburg (Freitag 17 Uhr-21 Uhr, Samstag 9-17 Uhr).

Die Teilnehmer lernen für ihren beruflichen Alltag, Feedbacks angemessen zu äußern und anzunehmen. Sie schärfen ihre Wahrnehmung für die inneren Vorgänge, die dabei ablaufen, und erproben auf spielerische Weise die Wirkung ihrer Kritik. Noch sind einige wenige Plätze frei. Anmeldung bei der VHS.

Zur VHS-Anmeldung!

Matthias Stöbener 22.01.2010, 08.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Veranstaltungen | Tags: Kritik, VHS,

Neue Veröffentlichungen über Augsburg

Leute, Leute, es gibt wieder viele neue Veröffentlichungen der Regio, die für Augsburg werben. An erster Stelle das »Augsburg-Magazin«, das bundesweit für die Landesausstellung »Bayern Italien« wirbt. Daneben listet das Magazin weitere Veranstaltungshöhepunkte des Jahres 2010 auf von der laufenden Ausstellung »Helden der Kinderzimmer« im Puppentheatermuseum »die Kiste« bis zum Christkindlesmarkt. Das 72 Seiten starke Heft gibt es gratis in der Tourist-Information am Rathausplatz oder in der Geschäftsstelle (Schießgrabenstraße 14), am Hauptbahnhof, im Stadtmarkt, in der Fuggerei und an weiteren Verteilstellen. An den gleichen Verteilstellen gibt es gratis das Reisemagazin »Bayerisch-Schwaben 2010«, mit dem der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben auf die Landesausstellung »Bayern Italien« in Augsburg und Füssen und damit auch auf Römerfunde und Renaissancebauten in und um Augsburg hinweist. Ein fotografischer Streifzug durch Wallerstein, Nördlingen, Harburg, Donauwörth, Rain, Augsburg und Friedberg erinnert daran, dass die weltberühmte Romantische Straße heuer 60 Jahre alt wird. Mit »Fachwerk und Spätzle« ist der Beitrag betitelt, der auf zehn Seiten die Reise- und Ausflugsziele Westschwabens zwischen Ulm und Burgau, Illertissen und Ziemetshausen vorstellt. Die 850-Jahr-Feier Weißenhorns ist ebenso ein Thema wie die vor 400 Jahren geweihte Dreifaltigkeitskirche in Haunsheim. Weitere Themen widmen sich den Zielen für junge Familien und den sportlichen Aktivitäten in der Region. Die nordschwäbischen Veranstaltungshöhepunkte des Jahres 2010 werden kurz vorgestellt von der 7. »Friedberger Zeit« übers »Stabenfest« und »Stadtmauerfest« in Nördlingen bis zum »Internationalen Donaufest« in Ulm und Neu-Ulm.

Zu diesen Veröffentlichungen kommt noch der Führer »Familienziele in Bayerisch-Schwaben«, ein 96-seitiges Taschenbuch mit dem Untertitel "Mit Kindern in und um Augsburg, an der Donau und im Ries". Das Buch führt nicht nur zu Freizeitparks und Erlebnisbädern, zu Rittern und Indianern, in Museen und in die Natur, sondern auch zu familienfreundlichen Übernachtungsmöglichkeiten und kindgerechten Veranstaltungen. Damit wendet es sich sowohl an Eltern als auch an Lehrkräfte. Vor allem in der Familien- und Kinderregion Günzburg und drum herum hat sich in den letzten Jahren ein vielfältiges Angebot für Freizeit oder Urlaub mit Kindern entwickelt. Vom Abenteuerland bis zur Kart-Bahn, vom Klettergarten über den Greifvogelpark bis zum Kinderkochkurs reicht das Angebot. Vieles gibt es schon lange, ist aber über das engere Umfeld kaum bekannt: Zum Beispiel Schloss Harburg, eine der größten und besterhaltenen Burganlagen Süddeutschlands, oder das Wörnitz-Flussfreibad in Oettingen, eines der letzten Bäder dieser Art in Bayern. Auch die Museen haben es in sich: Neu-Ulm bietet das erste Kindermuseum der Region. Doch auch das Augsburger Puppentheatermuseum »die Kiste«, das Käthe-Kruse-Puppen-Museum in Donauwörth, das Ballonmuseum in Gersthofen oder das Schulmuseum in Ichenhausen sind in ihrer Art weit und breit einzigartig. Das Museum im »Weltkriegsbunker in der Fuggerei« ist das einzige in der Region, das für ältere Kinder und Jugendliche ausschließlich die Zeit des Nationalsozialismus und seiner Folgen dokumentiert einer der Tipps, die sich auch an jene Lehrkräfte wenden, die den nächsten Schulausflug planen.

Der Reiseführer »Familienziele« leitet aber auch zu kindgerechten Veranstaltungen von den Süddeutschen Karl-May-Festspielen in der Western-City in Dasing über historische Stadtfeste in Donauwörth und Nördlingen, Leipheim, Aichach und Friedberg bis zu den großen Weihnachtsmärkten in Augsburg und Ulm. Originell sind einige der vorgestellten familiengerechten Übernachtungsmöglichkeiten: Sie reichen von der Baumhausherberge bei Pöttmes über ein Heuhotel in Leipheim bis zum tiefen Schlaf in der Burgschenke von Schloss Harburg.

Der neue Reiseführer Familienziele ist bundesweit im Buchhandel und beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben (Mail: info@tvabs.de) erhältlich und kostet 7,90 €. Da sage ich: Zugreifen!

Matthias Stöbener 20.01.2010, 08.27 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Örtlichkeiten | Tags: Regio, Augsburg-Magazin, Reiseführer,

Neue Studie zur Augsburger Politik

Nach eigenen Recherchen zu Beginn des Monats Januar 2010 leiden immer mehr Augsburgerinnen und Augsburger unter der vielfach content-freien Politik ihrer Stadtpolitiker. In der nicht-repräsentativen Studie beschwerten sich Augsburger Bürgerinnen und Bürger, dass ihre Politiker immer öfter nach dem Motto handelten: "Politik ist ein schmutziges Geschäft, ich halte mich da heraus." Vor allem die Privatisierung der Augsburger Politik stößt vielen Betroffenen ungut auf. Sie vermuten dahinter oft eine Anpassung der Realität an Gesetze, die von der Politik beeinflusst werden können. Manche Befragte gaben ihrer Meinung Ausdruck, dass ihnen in der Augsburger Politik besonders die immer wieder versuchte Überwindung von Naturgesetzen nicht gefällt.

Mehr als 60 % der befragten Augsburger hoffen, dass die Zeitverträge von Augsburger Politikern nach der jetzigen Legislaturperiode nicht mehr verlängert werden und der ein oder andere politische Kopf das verdiente Rentenalter erreicht. Viele würden diesen Politikern sogar die Bestellung in den Aufsichtsrat eines führenden Unternehmens gönnen, wenn sie dafür nur aus der öffentlichen Wahrnehmung treten würden. Auch der Rücktritt (spontaner Eintritt in das Frührentenalter) einzelner Augsburger Politiker würde von nicht weniger als 22 % der befragten Augsburger Bürgerinnen und Bürgern goutiert. (Achtung: Dies ist ein satirischer Beitrag!)

Matthias Stöbener 19.01.2010, 08.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Humbelbumbel | Tags: Augsburger Politiker, Studie, Satire,

Nur weiter so!

2010 wird das Jahr, in dem wir erleben, wie die Umverteilung von unten nach oben noch schneller voranschreitet: Steuernachlässe für die so genannten "Leistungsträger", Sozialkürzungen, weitere Geschenke an die Banken ohne Gegenleistung, Klimalügen und kapitalistischer Welthandel. Man wird von Sachzwängen sprechen, die es nicht erlauben, bei "kleinen Leuten" ein paar Lohnprozente draufzulegen, die Regierungsparteien CDU, CSU und FDP werden dahinter weiterhin ihre Klientelpolitik für Wohlhabende betreiben. Und es wird die Arbeitslosigkeit steigen und es werden gleichzeitig die Sozialsysteme abgebaut.

Es wird nicht zu einer Anklage von Politikern, Bankenbranche, Aufsichtsbehörden, Rating-Agenturen und Wirtschaftsprüfern kommen. Nein, schminken wir uns ab, dass die Verantwortlichen des Einbruchs unserer Wirtschaft zur Verantwortung gezogen werden. Nein, man macht weiter wie bisher, obwohl jeder sieht, dass unser System grundrenoviert gehört.

Wir werden erleben, wie auch in Augsburg die Folgen der desaströsen Finanzpolitik der Regierungskoalition immer mehr spürbar wird. Natürlich werden Gebühren steigen, natürlich wird die Sadt noch mehr Schulden machen müssen, natürlich werden die Kommunalpolitiker noch weniger Möglichkeiten zur Gestaltung haben, natürlich werden die regierenden Parteien aber noch mehr versprechen - ohne genau zu sagen, wann sie ihre Versprechen einlösen wollen. Nur weiter so!

Matthias Stöbener 16.01.2010, 17.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Politik | Tags: Sachzwänge, Sozialabbau, Gebührenerhöhung,

Mut zum Flirt

Ehrlich gesagt: Ich komme nicht mehr mit. Vielleicht liegt es an meinem IQ oder daran, dass ich die Windungen der Augsburger Kulturpolitik nicht verstehe. Albert Ostermaier bekommt den Augsburger Bertolt-Brecht-Preis! Hä? Den Namen habe ich doch schon einmal gehört! Ja richtig. Dieser bedeutende zeitgenössische Theaterautor hat früher das abc-festival zu Brecht geleitet. Doch die Augsburger Kulturpolitik hat das abc-festival eingestellt und durch ein neues Brechtfestival ersetzt. Und dabei trennten sich die Wege von Ostermaier und Augsburg. Sehr zum Leidwesen vieler Augsburger.

Ja, ich komme nicht mehr mit. Vielleicht liegt das daran, dass jetzt die Jury dem Exilierten den Bertolt-Brecht-Preis zukommen lässt und damit einen Mann ehrt, der Brecht kennt, liebt und in seinen Stücken fortführt. Schade, schade, dass Augsburg diesen Mann hat ziehen lassen, diesen engagierten Brechtfan, der es schaffte, das Augsburger Festival über den regionalen Sumpf zu heben und in den großen Medien im In- und Ausland unterzubringen. Leider scheint das der Stadt momentan nur selten zu gelingen.

Man muss nicht der Meinung sein, dass die Augsburger Kulturpolitik im Moment am Scheitern ist, um zu bedauern, dass Albert Ostermaier nicht mehr in die Brecht-Aktivitäten der Stadt eingebunden ist. Über politische Lager hinweg wäre es erforderlich, alle wichtigen und bekannten Brecht-Fans und Künstler, die in seinem Sinne arbeiten, an Augsburg zu binden. Wie anders sollte es möglich sein, dass aus dem neuen Brechtfestival eine Veranstaltung wird, die Augsburgs Kulturkompetenz leuchten lässt? Es wäre schön, wenn der Bertolt-Brecht-Preis zu einem erneuten Flirt der Stadt mit Ostermaier führen würde. Politische Flirts schaden manchmal weniger als private.

Matthias Stöbener 13.01.2010, 21.28 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kultur | Tags: Albert Ostermaier, abc-Festival, Bertolt-Brecht-Preis, Brechtfestival,

Weltbild Filiale in der Augsburger Maximilianstraße schließt

Am 23. Januar schließt die Weltbild Filiale in der Maximilianstraße in Augsburg. Kurz vor Ablauf des Mietvertrages hatte sich bereits ein neuer Mieter erfolgreich um die Geschäftsfläche beworben. Der Abverkauf mit Preisnachlässen bis zu 50 Prozent hat am Montag, 11. Januar, begonnen. Kunden finden Weltbild weiterhin im Erdgeschoß der City-Galerie am Willy-Brandt-Platz in Augsburg. Dort hat das Unternehmen im Juli seine Filiale nach dem Umbau im neuen roten Ladenkonzept wiedereröffnet, das von den Augsburgern laut einer Pressemitteilung sehr gut angenommen wird.

Die Geschäftsführung Weltbild Plus (München): "Der Laden in der Maximilianstraße war immer gut besucht und bei den Augsburger Kunden geschätzt. Wir bedauern die Schließung sehr." Für das familienorientierte Boulevard-Konzept sei die Fläche in der Maximilianstraße jedoch zu groß gewesen und hohe Investitionen in das erfolgreiche neue Ladenkonzept wie in der City-Galerie seien angesichts der kurzen Restlaufzeit des Mietvertrags nicht sinnvoll. Weltbild Plus plant, mittelfristig in einer gut frequentierten Lage in der Augsburger Innenstadt wieder mit einem Laden präsent zu sein. Für die betroffenen fest angestellten Mitarbeiter wurde innerhalb des Unternehmens eine Lösung gefunden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Matthias Stöbener 13.01.2010, 08.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Firmen | Tags: Weltbild-Filiale, Maximilianstraße, Abverkauf,

Sieht noch leer aus

... und ist es auch:

Veranstaltungstermine Februar 2010

Und deshalb: Tragt eure Veranstaltungshinweise ein oder schickt mir eure PM! Ich baue die Termine entsprechend für euch ein. Kostenlos versteht sich.

Ach so: Wenn ihr schon Termine für den März oder April habt, her damit!

Matthias Stöbener 05.01.2010, 21.02 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Veranstaltungen | Tags: Veranstaltungstermine, Februar 2010,

Puppenkiste statt Minarett

Ich hatte in der Pfalz Verwandte besucht und fuhr nach Augsburg zurück. Über die A 8. Von weitem schon das Schild, das an der Autobahn für Augsburg werben soll. Sie wissen schon: das weiß-braune Schild, das auf kulturelle Eigenheiten einer Region oder Stadt hinweist. Von weitem wirken das Rathaus und der Perlachturm, die auf dem Schild abgebildet sind, wie eine Moschee mit einem Minarett. Zu schnell ist meiner Meinung nach der Autofahrer an dem Schild vorbei gefahren, um "Stadt der Renaissance" lesen zu können. Und ich wette, dass von 100 Autofahrern keine zehn wissen, dass die abgebildeten Gebäude das Rathaus und der Perlachturm sind.

Wer nur ist auf die Idee gekommen, mit dem Perlachturm und dem Rathaus an der Autobahn für Augsburg zu werben? Warum hat man nicht Jakob Fugger abgebildet und Fuggerstadt darunter geschrieben? Darunter können sich wahrscheinlich noch mehr Menschen etwas vorstellen als unter dem jetzigen Schild. Aber am besten wäre doch: Augsburg - Stadt der Puppenkiste. Und abgebildet die Tore der Puppenkiste und Jim Knopf oder Urmel. Sofort hätte der Autofahrer einen positiven Eindruck der Stadt. Den braucht er ja auch, um hinter den langweiligen Logistikhallen und dem Müllverbrennungsanlagen-Ungetüm eine nette Stadt zu vermuten. Also warum nicht schnell das jetzige Schild abschrauben und durch ein Puppenkistenschild ersetzen?

Matthias Stöbener 03.01.2010, 11.49 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Humbelbumbel | Tags: Autobahn, Augsburg-Schild, Werbung,

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