
Termin für heute Abend
Als Julius Fischer, der "dicke Junge aus der Zone", beschloss eine Band zu gründen, wollte er einen eindringlichen, einen provokanten, einen aufrüttelnden Namen: "THE FUCK" sollte es fortan von seinem T-Shirt prangen. Offensichtlich komplizierter wurde die Geschichte, als er seinem Kompagnon, dem zarter besaiteten Christian Meyer, Mitspracherecht gewährte. Meyer, der Alexander Marcus Typ der Slam Szene, dessen musikalischen Wurzeln sich in Tanz- und Singveranstaltungen zur Befreiung von Geist und Seele erahnen lassen, bevorzugte den Namen HORNISSCHEN. Das ORCHESTRA steht laut Ihrer Website für Pompösität und Pathos.
Und pompös sind sie wirklich. Findet man das Hornissen-Orchester auf einem Veranstaltungs- Line-Up, sind anschließende Heiserkeit, rotgeklatschte Handinnenflächen und ekstatischer Gemütszustand garantiert. Die Presse sagt: "Großes Theater, das gar keines sein will" (Volkszeitung); "Vielleicht bald legendär" (Neueste Nachrichten). Der eine oder andere Zuschauer schrie während eines ruhigen Stücks: "Genial!!!"
Weitere Infos und Termine gibt es stets aktuell unter Slam-Augsburg.
PS: Weiter geht es mit dem regulären Poetry Slam am 12.2.! Vorverkauf läuft bereits!
Matthias Stöbener 31.01.2010, 10.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Veranstaltungen | Tags: Slam, Augsburg,
Interview mit der Gründerin von liesLotte
Blog-Augsburg: Liebe Frau Börger, am 1. Februar erscheint die zweite Ausgabe von "liesLotte", dem Familienmagazin für Augsburg und die Region. Das klingt nach einer Erfolgsstory. Erzählen Sie uns, wie die Idee entstand und sich ihr Heft bisher entwickelt hat?
Uta Börger: Nun, von einer Erfolgsstory würde ich noch nicht sprechen. Ein Erfolg war sicherlich, ein so großes Projekt über viele Monate hinweg zielstrebig zu verfolgen und aktiv umzusetzen. Das ist aber nur möglich gewesen, weil ich die richtigen Mitarbeiterinnen in meinem Team hatte und habe. Alle haben sich mit ihren eigenen Fähigkeiten und Professionen eingebracht und v.a. unendlich viel Herzblut investiert.Die Idee entstand, weil ich das Familienmagazin in München kannte. Anfang 2009 habe ich dann einfach spontan zum Telefon gegriffen und den Bundesverband der Familienzeitschriften angerufen. Danach war ich Feuer und Flamme, habe ein Konzept geschrieben, ausführliche Kalkulationen erstellt, Namen gesucht und schützen lassen. Der Aufbau der Redaktion war sehr umfangreich, die Recherchen im Vorfeld der ersten Ausgabe sehr intensiv und zeitaufwändig.
Aber es ging nicht immer alles so glatt, wie es sich jetzt vielleicht liest. Wir hatten auch mit Rückschlägen zu kämpfen, aber wir haben uns im Team immer gut ergänzt und uns gegenseitig motiviert. Jede Menge durchgearbeitete Nächte haben wir hinter uns gebracht, die Kinder haben sich gegenseitig betreut, während wir über dem Konzept gebrütet haben... Wir haben auch ab und an unfreundliche Telefonpartner verdauen müssen, jede Menge Milch aufgeschäumt und das Büro vom Redaktionsbaby verwüsten lassen.
Aber nachdem die erste Ausgabe im Dezember 2009 bei den Lesern so gut angekommen ist und die Auflage sehr schnell vergriffen war, wissen wir - es hat sich gelohnt. Die Zufriedenheit und Begeisterung der Leser macht für uns letztlich den Erfolg aus.
Blog-Augsburg: Warum müssen Familien in Augsburg und der Region ihr Heft unbedingt haben?Uta Börger: liesLotte ist einfach praktisch. Hier finden sich alle aktuellen und regionalen Termine, Kurse und Veranstaltungen für Kinder und Eltern auf einen Blick. Man glaubt gar nicht, was in Augsburg alles für Kinder geboten ist. Und dies informativ den Eltern zur Verfügung zu stellen ist unser Auftrag. Neben dem übersichtlichen und prall gefüllten Freizeitplaner finden sich aber auch viele redaktionelle Beiträge zu regionalen Familienthemen. Wir schreiben über Hilfsangebote für Familien, stellen Projekte zum beruflichen Wiedereinstieg von Frauen vor oder geben Ausflugstipps für die Region. Im neuen Heft, das am 1. Februar 2010 erscheint, stellen wir z. B. die Schreibaby-Beratung in Augsburg vor, berichten über die Premieren im Bereich Kindertheater, über das Haus der kleinen Forscher und den Musikkindergarten Neusäß. Einfach mal reinschauen!
Blog-Augsburg: "liesLotte" heißt ihr Produkt. Wie sind Sie auf den Namen gekommen? Was sagt er aus?
Uta Börger: liesLotte ist - ich hoffe, man versteht das - ein Wortspiel. Ich liebe Wortspiele. Wichtig war mir ein kreativer Name, der leicht einprägsam ist und Lust auf mehr macht. Lotte ist einfach fröhlich und frech. Wie ich auf den Namen gekommen bin, weiß ich nicht mehr wirklich genau. Da ist bei mir als kreative Frau oft viel Bauchgefühl dabei. Wir haben in der Namensfindungsphase noch über 250 Namensvorschläge zusammengetragen und diskutiert. Im Gespräch war noch eine etwas seriösere Variante wie "Familienzeit" oder "Lechpiraten" und ähnliches. Aber Lotte bzw. liesLotte war immer mein Favorit, für den ich mich dann nach der rechtlichen Prüfung entschieden habe.
Blog-Augsburg: Das Heft ist kostenlos an verschiedenen familien- und kinderaffinen Verteilstellen zu erhalten und finanziert sich durch Werbung. Reicht das, um ihr Team zu bezahlen oder von was lebt ihr liesLotte Medien Verlag noch?Uta Börger: Natürlich muss man am Anfang einer Selbstständigkeit in Vorleistung gehen. Bisher tragen sich alle Ausgaben bereits. Das Team arbeitet mit sehr viel Engagement und alle investierten Stunden sind sicher noch nicht bezahlt. Aber wir haben alle eine Vision und sind einfach mit Spaß und Kreativität dabei.
Blog-Augsburg: Was haben Sie mit dem liesLotte Medien Verlag noch vor? Gibt es schon weitere Ideen für die Familien in Augsburg?
Uta Börger: Vorrangiges Ziel ist erst einmal, liesLotte zu etablieren. Damit geht auch eine Auflagensteigerung einher, in diesem Jahr möchten wir auf mind. 15.000 Hefte erhöhen. Die Nachfrage ist so enorm, es tut mir immer leid, wenn ich einen interessierten Kindergarten vertrösten muss. Mittelfristig ist eine Auflage von 30.000 Heften vorgesehen.
Auch inhaltlich haben wir viele Ideen. Es gibt noch viele Themen und Rubriken, die wir gern aufnehmen möchten. Aber welche das sind, können die Leser bald selbst herausfinden!
Blog-Augsburg: Herzlichen Dank, liebe Frau Börger, für dieses Interview. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit liesLotte, einem wie ich finde wichtigen Magazin für den Augsburger Raum.
Matthias Stöbener 30.01.2010, 08.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur | Tags: liesLotte, Familienmagazin,
Ein Termin für Familien
Das Stück heißt "Die neugierige kleine Hexe" und stammt von Lieve Baeten. Es ist ein Theaterstück für alle Menschen ab 3 Jahren mit Schauspiel, Tanz, Gesang und Live-Musik. Die kleine neugierige Hexe Lisbet macht mit ihrer Katze, natürlich beide auf dem Hexenbesen, einen ersten Ausflug zum Nachbarhaus. Dort begegnet sie einer herrlich verrückten Musikhexe, die ihre ganze Notenpracht zum Leben erweckt. Oder bei der bestkochenden Hexe weit und breit darf Lisbet auch mal kochen, bzw. zaubern. Wie wär´s mit Heuschrecken in Spinat? Sogar eine Schlafhexe verkündet wunderbar zu träumen in gänzlich faszinierenden Räumen. Lisbet kann es nicht fassen, in diesem unglaublichen Haus gibt es noch so, soo viel zu entdecken!
Schauspiel, Tanz und Live Musik: Gabriele Beier, Raphaela Beier
Komposition: David Louis Matten
Liedtexte: Gabriele Beier
Live-Musik: Stefanie Saule
Verlag für Kindertheater Uwe Weitendorf, Hamburg
Spieltermine
Kulturhaus Abraxas
Matthias Stöbener 28.01.2010, 09.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Klexs-Theater, Premiere, Hexe,
Aktion Licht aus
Matthias Stöbener 23.01.2010, 10.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zum Schmunzeln | Tags: Licht aus, Aktion, Bevölkerungsentwicklung,
Wie sag ich es nur?
Die Teilnehmer lernen für ihren beruflichen Alltag, Feedbacks angemessen zu äußern und anzunehmen. Sie schärfen ihre Wahrnehmung für die inneren Vorgänge, die dabei ablaufen, und erproben auf spielerische Weise die Wirkung ihrer Kritik. Noch sind einige wenige Plätze frei. Anmeldung bei der VHS.
Matthias Stöbener 22.01.2010, 08.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Veranstaltungen | Tags: Kritik, VHS,
Neue Veröffentlichungen über Augsburg
Zu diesen Veröffentlichungen kommt noch der Führer »Familienziele in Bayerisch-Schwaben«, ein 96-seitiges Taschenbuch mit dem Untertitel "Mit Kindern in und um Augsburg, an der Donau und im Ries". Das Buch führt nicht nur zu Freizeitparks und Erlebnisbädern, zu Rittern und Indianern, in Museen und in die Natur, sondern auch zu familienfreundlichen Übernachtungsmöglichkeiten und kindgerechten Veranstaltungen. Damit wendet es sich sowohl an Eltern als auch an Lehrkräfte. Vor allem in der Familien- und Kinderregion Günzburg und drum herum hat sich in den letzten Jahren ein vielfältiges Angebot für Freizeit oder Urlaub mit Kindern entwickelt. Vom Abenteuerland bis zur Kart-Bahn, vom Klettergarten über den Greifvogelpark bis zum Kinderkochkurs reicht das Angebot. Vieles gibt es schon lange, ist aber über das engere Umfeld kaum bekannt: Zum Beispiel Schloss Harburg, eine der größten und besterhaltenen Burganlagen Süddeutschlands, oder das Wörnitz-Flussfreibad in Oettingen, eines der letzten Bäder dieser Art in Bayern. Auch die Museen haben es in sich: Neu-Ulm bietet das erste Kindermuseum der Region. Doch auch das Augsburger Puppentheatermuseum »die Kiste«, das Käthe-Kruse-Puppen-Museum in Donauwörth, das Ballonmuseum in Gersthofen oder das Schulmuseum in Ichenhausen sind in ihrer Art weit und breit einzigartig. Das Museum im »Weltkriegsbunker in der Fuggerei« ist das einzige in der Region, das für ältere Kinder und Jugendliche ausschließlich die Zeit des Nationalsozialismus und seiner Folgen dokumentiert einer der Tipps, die sich auch an jene Lehrkräfte wenden, die den nächsten Schulausflug planen.
Der Reiseführer »Familienziele« leitet aber auch zu kindgerechten Veranstaltungen von den Süddeutschen Karl-May-Festspielen in der Western-City in Dasing über historische Stadtfeste in Donauwörth und Nördlingen, Leipheim, Aichach und Friedberg bis zu den großen Weihnachtsmärkten in Augsburg und Ulm. Originell sind einige der vorgestellten familiengerechten Übernachtungsmöglichkeiten: Sie reichen von der Baumhausherberge bei Pöttmes über ein Heuhotel in Leipheim bis zum tiefen Schlaf in der Burgschenke von Schloss Harburg.
Der neue Reiseführer Familienziele ist bundesweit im Buchhandel und beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben (Mail: info@tvabs.de) erhältlich und kostet 7,90 €. Da sage ich: Zugreifen!
Matthias Stöbener 20.01.2010, 08.27 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Örtlichkeiten | Tags: Regio, Augsburg-Magazin, Reiseführer,
Neue Studie zur Augsburger Politik
Mehr als 60 % der befragten Augsburger hoffen, dass die Zeitverträge von Augsburger Politikern nach der jetzigen Legislaturperiode nicht mehr verlängert werden und der ein oder andere politische Kopf das verdiente Rentenalter erreicht. Viele würden diesen Politikern sogar die Bestellung in den Aufsichtsrat eines führenden Unternehmens gönnen, wenn sie dafür nur aus der öffentlichen Wahrnehmung treten würden. Auch der Rücktritt (spontaner Eintritt in das Frührentenalter) einzelner Augsburger Politiker würde von nicht weniger als 22 % der befragten Augsburger Bürgerinnen und Bürgern goutiert. (Achtung: Dies ist ein satirischer Beitrag!)
Matthias Stöbener 19.01.2010, 08.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Humbelbumbel | Tags: Augsburger Politiker, Studie, Satire,
Nur weiter so!
Es wird nicht zu einer Anklage von Politikern, Bankenbranche, Aufsichtsbehörden, Rating-Agenturen und Wirtschaftsprüfern kommen. Nein, schminken wir uns ab, dass die Verantwortlichen des Einbruchs unserer Wirtschaft zur Verantwortung gezogen werden. Nein, man macht weiter wie bisher, obwohl jeder sieht, dass unser System grundrenoviert gehört.
Wir werden erleben, wie auch in Augsburg die Folgen der desaströsen Finanzpolitik der Regierungskoalition immer mehr spürbar wird. Natürlich werden Gebühren steigen, natürlich wird die Sadt noch mehr Schulden machen müssen, natürlich werden die Kommunalpolitiker noch weniger Möglichkeiten zur Gestaltung haben, natürlich werden die regierenden Parteien aber noch mehr versprechen - ohne genau zu sagen, wann sie ihre Versprechen einlösen wollen. Nur weiter so!
Matthias Stöbener 16.01.2010, 17.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Politik | Tags: Sachzwänge, Sozialabbau, Gebührenerhöhung,
Mut zum Flirt
Ja, ich komme nicht mehr mit. Vielleicht liegt das daran, dass jetzt die Jury dem Exilierten den Bertolt-Brecht-Preis zukommen lässt und damit einen Mann ehrt, der Brecht kennt, liebt und in seinen Stücken fortführt. Schade, schade, dass Augsburg diesen Mann hat ziehen lassen, diesen engagierten Brechtfan, der es schaffte, das Augsburger Festival über den regionalen Sumpf zu heben und in den großen Medien im In- und Ausland unterzubringen. Leider scheint das der Stadt momentan nur selten zu gelingen.
Man muss nicht der Meinung sein, dass die Augsburger Kulturpolitik im Moment am Scheitern ist, um zu bedauern, dass Albert Ostermaier nicht mehr in die Brecht-Aktivitäten der Stadt eingebunden ist. Über politische Lager hinweg wäre es erforderlich, alle wichtigen und bekannten Brecht-Fans und Künstler, die in seinem Sinne arbeiten, an Augsburg zu binden. Wie anders sollte es möglich sein, dass aus dem neuen Brechtfestival eine Veranstaltung wird, die Augsburgs Kulturkompetenz leuchten lässt? Es wäre schön, wenn der Bertolt-Brecht-Preis zu einem erneuten Flirt der Stadt mit Ostermaier führen würde. Politische Flirts schaden manchmal weniger als private.
Matthias Stöbener 13.01.2010, 21.28 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kultur | Tags: Albert Ostermaier, abc-Festival, Bertolt-Brecht-Preis, Brechtfestival,
Weltbild Filiale in der Augsburger Maximilianstraße schließt
Die Geschäftsführung Weltbild Plus (München): "Der Laden in der Maximilianstraße war immer gut besucht und bei den Augsburger Kunden geschätzt. Wir bedauern die Schließung sehr." Für das familienorientierte Boulevard-Konzept sei die Fläche in der Maximilianstraße jedoch zu groß gewesen und hohe Investitionen in das erfolgreiche neue Ladenkonzept wie in der City-Galerie seien angesichts der kurzen Restlaufzeit des Mietvertrags nicht sinnvoll. Weltbild Plus plant, mittelfristig in einer gut frequentierten Lage in der Augsburger Innenstadt wieder mit einem Laden präsent zu sein. Für die betroffenen fest angestellten Mitarbeiter wurde innerhalb des Unternehmens eine Lösung gefunden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Matthias Stöbener 13.01.2010, 08.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Firmen | Tags: Weltbild-Filiale, Maximilianstraße, Abverkauf,
Sieht noch leer aus
Matthias Stöbener 05.01.2010, 21.02 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Veranstaltungen | Tags: Veranstaltungstermine, Februar 2010,
Puppenkiste statt Minarett
Matthias Stöbener 03.01.2010, 11.49 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Humbelbumbel | Tags: Autobahn, Augsburg-Schild, Werbung,




