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Ein musikalischer Naturwissenschaftler

Der Name ist mir schon öfter begegnet. In der Zeitung habe ich ihn bisher immer wieder überlesen. Vor ein paar Tagen stieß ich dann im Zusammenhang mit Wolfgang Bächler, dem Augsburger Lyriker der Gruppe 47 auf ihn. Oder besser: Er stieß auf mich, denn er rief mich an und dankte mir für den Beitrag zu Wolfgang Bächler, mit dem er sich momentan beschäftigt. Nachdem ich erfuhr, was er selbst macht, begann ich mit einem Wiki-Beitrag über ihn. Der Beitrag ist noch nicht vollständig, aber immerhin sind hier alle Informationen über Tom Gratza gesammelt, die im Moment zu eruieren waren. Eine eigene Webseite hat der Künstler noch nicht. Deshalb lohnt es sich, das Wiki zu besuchen, wenn man mehr über ihn wissen will:

Tom Gratza im Augsburg-Wiki

Matthias Stöbener 30.06.2008, 08.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur | Tags: Tom Gratza, Musiker, Naturwissenschaftler,

Besuchenswert

Die Augsburger haben ihn fast vergessen, ihren "Trümmerpoeten" Wolfgang Bächler, der nach dem Zweiten Weltkrieg die Gruppe 47 mitgegründet hat. Dabei zählt er zu den bedeutendsten Lyrikern der früheren Bundesrepublik. Wer mehr über ihn erfahren will, liest im Augsburg-Wiki etwas über ihn.

Für Bächler war Dichtung verdichten, der höchste Grad der Verdichtung. Daran wollen Eberhard Peiker (Prosa, Lyrik) und Tom Gratza (Musik, Chanson) erinnern. Etwas über eine Stunde nehmen sie Interessierte mit in das Universum von Wolfgang Bächler, eine Welt voller Kontraste.

Die Hommage an Bächler findet am 20. Juli um 11 Uhr im Foyer des Theaters Augsburg statt. Weil Bächler zwischenzeitlich in Frankreich gelebt und geschrieben hat, ist das Programm mit französischen Chansons angereichert. Sicher ein besuchenswertes Kunstereignis.

Matthias Stöbener 24.06.2008, 08.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kultur | Tags: Wolfgang Bächler, Eberhard Peiker, Tom Gratza,

Missbrauchte Webseite

Ist schon unverschämt, die Sache! Heute erreicht mich per Mail die Auslassung eines Rechtsdirektors Schwarz. Überschrieben ist die Pressemitteilung der Stadt mit "Ein Missbrauch der städtischen Homepage findet nicht statt". Nun findet ja vieles am Tag statt: Events finden statt, Veranstaltungen etc. Gutes Deutsch ist das aber nicht. Eher ist es ein Armutszeugnis, wenn eine Presseabteilung etwas stattfinden lässt. Ein Journalist würde schreiben: "Keine Parteienwerbung auf der städtischen Homepage" oder sowas ähnliches. Es ging nämlich darum, dass PRO AUGSBURG eine von ihr veranstaltete "Ballerprachtmeile" auf der städtischen Webseite ankündigte. Klar, dass dieser Eintrag entfernt werden musste, denn sonst könnte ja auch DIE LINKE eine Veranstaltung wie "Bonzenmelken" oder so auf der Stadt-Page ankündigen. Und wer will das schon.



Okay, auf der augsburg.de soll es weder Ballerprachtmeilen noch Bonzenmelken geben. Wegen der Neutralität der vergewaltigten Stadt-Homepage bzw. der Verhinderung des Stattfindens von Missbrauch, wie es die PR-Abteilung in ihren juristisch geschliffenen Worten ausdrücken würde.

Aber ehrlich gesagt: Ich finde, die ganze Webseite ist eine Werbung für ROT-GRÜN! Selbst nach dem Scheitern des Regenbogens in der letzten Kommunalwahl dominiert auf der Webseite der Stadt immer noch ROT-GRÜN. Wenn das keine Schleichwerbung ist, was dann? Wenn schon, dann sollte die Webseite schwarz und anthrazit eingefärbt werden. Mit einem Schuss Rosa. So in die Richtung der städtischen Dieselseite, wo man sich selbst als ausgegrenzter Schwuler wohl fühlen kann. Schwarz-anthrazit-rosa aber bitte nur, wenn das vor dem Bundesverfassungsgericht Bestand haben kann, sollte eine Klage von einer sich ausgeschlossen fühlenden Augsburger Partei vor diesem höchsten Gericht stattfinden.




Matthias Stöbener 11.06.2008, 20.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zum Schmunzeln | Tags: Pressearbeit, Städtische Homepage, Ballerprachtmeile,

Königsplatz zum Vorzeigen


Schon länger hatte ich mit dem Artikel zum Königsplatz in Augsburg begonnen. Der Königsplatz ist zum großen Thema in Augsburg geworden. Spätestens seit den Diskussionen über die Mobilitätsdrehscheibe. Immer wieder dachte ich: Den Königsplatz-Artikel im Augsburg-Wiki solltest du jetzt endlich mal fertig schreiben. Aber dann hatte ich Schiss davor, weil ich - ehrlich gesagt - schon seit längerem nicht mehr durchblicke, wer was und wann am Königsplatz will und was der Stand der Planungen ist.

Seit der letzten Kommunalwahl drängt sich mir der Eindruck auf, dass Stillstand herrscht, dass die Regierenden mit dem Problem, an dem der Regenbogen gescheitert ist, auch nicht weiterkommen (oder weiterwollen). Und leise, ganz leise rudern sie zurück auf Positionen, die wir schon hatten.

Im Augsburg-Wiki habe ich versucht, diese neuen Entwicklungen mit den geschichtlichen Hintergründen des Königsplatzes, seiner Entstehung und der verschiedenen Planungen in Verbindung zu bringen. Ob mir das gelungen ist? Bitte beurteilen Sie, beurteilt ihr! Anregungen und Kritik sind willkommen.

Der Königsplatz im Augsburg-Wiki

Matthias Stöbener 08.06.2008, 12.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Örtlichkeiten | Tags: Königsplatz, Mobilitätsdrehscheibe, Verkehrskonzept,

Ein Buchgestalter der Extraklasse

Erst vor kurzem wurde mir klar, dass ich mit einem der erfolgreichsten deutschen Buchgestalter befreundet bin und schon viele Jahre zusammenarbeite. Es handelt sich um Georg Lehmacher, der in Friedberg bei Augsburg das Atelier für Gestaltung Georg Lehmacher betreibt. Kennen gelernt habe ich ihn schon früh, nachdem ich nach Augsburg kam. Damals arbeitete er für den Pattloch Verlag und begann mit dem damaligen Verlagsleiter das überaus erfolgreiche Geschenkbuch-Segment aufzurollen. Ich selbst arbeitete damals als Praktikant, dann als Volontär und später als Lektor mit Georg Lehmacher zusammen und habe ihn als überaus zuverlässigen, sehr freundlichen, uneitlen und genial-kreativen Menschen kennen und schätzen gelernt.



In der Zwischenzeit hat er sich natürlich weiterentwickelt, aber seine Menschlichkeit, seine Freundlichkeit und seine guten Preise und saubere und kreative Arbeit sind geblieben, wie ich heute wieder feststellen kann, wenn ich seine Arbeiten sehe.

Sein Atelier hat für viele deutsche Verlage, von Droemer Knaur bis C. C. Buchners gearbeitet. Und auf dem Buchmarkt bleibende Erfolge geschaffen. Die Goldbibel, die er für BILD und Weltbild gestaltete, und viele andere Bücher sind unvergleichliche Erfolge geworden. Millionen Bücher, die vom Atelier Lehmacher gestaltet wurden, haben den Weg in heimische Regale gefunden. Ich wette, wenn Sie Bücher zu Hause haben, steht auch eines dabei, das sein Atelier gestaltet hat.

Was er sonst noch alles beruflich macht: Hier können Sie es nachlesen!

Matthias Stöbener 05.06.2008, 22.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Firmen | Tags: Buchgestaltung, Grafikdesign, Atelier für Gestaltung,

Man glaubt es kaum

Dem Bau des Hotelturms gingen lange Streitereien zwischen Bewahrern und Modernisierern in Augsburg voraus. Viele halten ihn immer noch für eine hässliche Bausünde in der Renaissancestadt. Aber: Setzt man sich mit ihm auseinander, erkennt man, dass er auch seine schönen Seiten hat. Man geht z. B. an einem sonnigen Morgen in die Imhofstraße, wo er steht, umrundet ihn, setzt sich bei der Parklounge ein wenig in den Halbschatten, durchwandert den Wittelsbacher Park, der immer wieder neue Ansichten des Turms eröffnet und schließt den Morgen mit einem kühlen Bier oder Radler im Restaurant am See ab. Danach wird man wahrscheinlich mit dem Hotelturm versöhnt sein.


Matthias Stöbener 03.06.2008, 09.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Örtlichkeiten | Tags: Hotelturm, Städteplanung, Wittelsbacher Park,

Oldtimervermietung

Letzten Samstag war ich mit meinem Freund wieder auf Fotopirsch in Augsburg. Wir hatten uns den Wittelsbacher Park vorgenommen. Und waren nicht die einzigen Fotografen. Auch Hochzeitsfotografen waren unterwegs. Ein Brautpaar hatte einen Adenauer-Mercedes gemietet, einen der letzten in Deutschland, wie wir von dem Fahrer erfuhren. Ein Traum von Auto. Sogar mit Hut zu fahren.

Der Fahrer des Hochzeitsautos erzählte uns bereitwillig von der Oldtimervermietung Engels in Neusäß. Dass man vier Oldtimer im Programm hat, dass man mindestens drei Stunden mieten muss, weil die Autos vorher und hinterher gewartet werden müssen und es sich anders nicht lohnt. Und dass die Stunde etwa 70 Euro kostet.

Ich finde, das ist es wert. Und wer mehr über die Autovermietung Engels erfahren will, kann sich im Augsburg-Wiki die Details anlesen.


Matthias Stöbener 02.06.2008, 22.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Firmen | Tags: Oldtimervermietung Augsburg, Engels, Adenauer-Mercedes, Hochzeitsauto,

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