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Thema: Veranstaltungen

Augsburger Bloggerstammtisch

Endlich haben auch wir Augsburger Blogger einen Stammtisch. Wer daran teilnehmen will, kann die aktuellen Termine erfragen, indem er eine Mail an mitspieltheater(at)googlemail.com schreibt.

Matthias Stöbener 09.03.2010, 08.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ich bin empört

Wenn es stimmt, dass Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von der allseits bekannten und geschätzten CSU etwa 80 Landtagsjournalisten am 16. März 2010 zu einem wissenschaftlichen Versuch mit Alkohol einladen will, dann bin ich empört wie schon lange nicht mehr. 


Angeblich soll bei dem "Trinkversuch" gezeigt werden, dass schon wenig Alkohol Auswirkungen auf die Reaktionsfähigkeit und Fahrtüchtigkeit von Autofahrern haben kann. Eingeladen sei auch ein Rechtsmediziner und ein Richter, die dann Vorträge zum Thema halten. Nach dem "Trinkversuch" soll es dann noch ein gemeinsames Abendessen von Minister und Journalisten geben.

Müssen wir wirklich Steuergelder für das Essen und Trinken ausgeben, um zu zeigen, dass Alkohol gefährlich ist? Das weiß doch jeder. Und wissenschaftliche Untersuchungen dazu gibt es mehr als Haare auf meinem Kopf wachsen. Ist es die Aufgabe des bayerischen Innenministeriums, wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema durchzuführen? Oder dient die ganze Veranstaltung vielleicht noch einem anderen Ziel? Vielleicht dem Ziel, die Landtagsjournalisten zu einem guten Essen einzuladen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, sie für die eigene Politik gewogen zu machen?

Ich habe keine Lust mehr, solche Veranstaltungen mit meinen Steuergeldern zu finanzieren, ich möchte nicht mehr zusehen, wie solche Politiker in horrenden Summen Geld leihen, unsere Kinder auf ewige Zeiten verschulden und dem Volk etwas Gutes zu tun glauben. Aber wie werde ich solche Politiker los? Soll ich auswandern? Aber wohin? Es ist ein Jammer in diesem Land!

Matthias Stöbener 06.03.2010, 11.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Termin für heute Abend

Noch nichts vor heute Abend? Dann könnte vielleicht diese Veranstaltung was sein: Heute abend kommt im Rahmen der Spoken Word-Reihe des Lauschangriffs das "The Fuck Hornisschen Orchestra" in die Kresslesmühle! Los geht es um 20 Uhr. Die beiden Jungs sind Kult in der Slam-Community und touren gerade durch die Republik. Sie zu verpassen geht eigentlich gar nicht! Erste Einblicke gibt es unter Myspace.

Als Julius Fischer, der "dicke Junge aus der Zone", beschloss eine Band zu gründen, wollte er einen eindringlichen, einen provokanten, einen aufrüttelnden Namen: "THE FUCK" sollte es fortan von seinem T-Shirt prangen. Offensichtlich komplizierter wurde die Geschichte, als er seinem Kompagnon, dem zarter besaiteten Christian Meyer, Mitspracherecht gewährte. Meyer, der Alexander Marcus Typ der Slam Szene, dessen musikalischen Wurzeln sich in Tanz- und Singveranstaltungen zur Befreiung von Geist und Seele erahnen lassen, bevorzugte den Namen HORNISSCHEN. Das ORCHESTRA steht laut Ihrer Website für Pompösität und Pathos.

Und pompös sind sie wirklich. Findet man das Hornissen-Orchester auf einem Veranstaltungs- Line-Up, sind anschließende Heiserkeit, rotgeklatschte Handinnenflächen und ekstatischer Gemütszustand garantiert. Die Presse sagt: "Großes Theater, das gar keines sein will" (Volkszeitung); "Vielleicht bald legendär" (Neueste Nachrichten). Der eine oder andere Zuschauer schrie während eines ruhigen Stücks: "Genial!!!"

Weitere Infos und Termine gibt es stets aktuell unter Slam-Augsburg

PS: Weiter geht es mit dem regulären Poetry Slam am 12.2.! Vorverkauf läuft bereits!

Matthias Stöbener 31.01.2010, 10.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wie sag ich es nur?

"Wie sag' ich's nur?" Kritik will gut rübergebracht sein, wenn sie wirksam sein und den Adressaten nicht verärgern soll. Wie das funktioniert, zeigen der Arbeitspsychologe Matthias Kolb (Altusried) und die Augsburger Dozentin Dr. Christiane Schlüter am 29. und 30. Januar in einem Seminar an der VHS Augsburg (Freitag 17 Uhr-21 Uhr, Samstag 9-17 Uhr).

Die Teilnehmer lernen für ihren beruflichen Alltag, Feedbacks angemessen zu äußern und anzunehmen. Sie schärfen ihre Wahrnehmung für die inneren Vorgänge, die dabei ablaufen, und erproben auf spielerische Weise die Wirkung ihrer Kritik. Noch sind einige wenige Plätze frei. Anmeldung bei der VHS.


Zur VHS-Anmeldung!

Matthias Stöbener 22.01.2010, 08.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sieht noch leer aus

... und ist es auch:


Veranstaltungstermine Februar 2010

Und deshalb: Tragt eure Veranstaltungshinweise ein oder schickt mir eure PM! Ich baue die Termine entsprechend für euch ein. Kostenlos versteht sich.

Ach so: Wenn ihr schon Termine für den März oder April habt, her damit!

Matthias Stöbener 05.01.2010, 21.02 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schreiben macht glücklich!

Das kann ich aus vollem Herzen unterschreiben! Ansonsten würde ich kaum dieses Blog und das Augsburg-Wiki betreiben. Aber auch andere erleben, wie schön und befriedigend Schreiben sein kann. Schreiben macht glücklich, das erlebt auch die Augsburgerin Christiane Schlüter immer wieder, wenn Sie in ganz Deutschland ihre Schreibworkshops anbietet. "Toll!", "Ich hätte nicht gedacht, dass ich das kann!" So und ähnlich lauten die begeisterten Rückmeldungen von Teilnehmern ihrer Schreibkurse.


Zum ersten Mal bietet die Augsburger Autorin jetzt einen Schreibworkshop an der Volkshochschule Augsburg an. Ich kenne sie und kann den Kurs nur empfehlen. Er findet am Samstag, den 23. Januar 2010 von 10 bis 18 Uhr im VHS-Gebäude Willy-Brand-Platz 3 a statt. Ich bin sicher, dass an diesem Tag kein Teilnehmer-Blatt leer bleibt. Das Ziel ist, dass jeder Teilnehmer zwei selbst geschriebene Prosa-Texte un deinen japanischen Dreizeiler (Haiku) mit nach Hause nimmt - und vielleicht ein neues Hobby für sich entdeckt oder sein Schreiben vertieft.

Es sind noch ein paar Plätze frei. Die Gebühr beträgt 39 Euro. Anmeldung über die VHS, Kursnummer X28045.

Mehr Infos und Internetanmeldung

Matthias Stöbener 25.12.2009, 12.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Spielend schreiben

Eine Schreibwerkstatt der anderen Art bietet die Augsburger Autorin und Dozentin Christiane Schlüter für alle an, die gern schreiben oder es schon immer mal versuchen wollten. Auf einer Werkstattbühne können die Teilnehmer in ihre Figuren hineinschlüpfen, die Schauplätze und Vorgeschichten erkunden und in Dialog mit den Figuren treten. Im Interview erzählt Christiane Schlüter mehr zu diesem ungewöhnlichen Ansatz.

Frage: Wie funktioniert deine Schreibwerkstatt, liebe Christiane?

Schlueter_Christiane0901.jpgChristiane Schlüter: Wenn man vor dem Bildschirm oder vor dem leeren Papier sitzt, spielt sich alles im Kopf ab. Es braucht viel Fantasie und Kreativität, damit die Dinge, die man schreiben will, wirklich lebendig werden. Auf der Werkstattbühne geht das einfacher, denn die Autoren können hier in ihre eigenen Geschichten eintauchen. Sie können ihren Figuren begegnen und mit ihnen sprechen oder den Dialog der Figuren untereinander verfolgen. Das Ganze ist wie ein Rollenspiel, wobei ausschließlich der Autor bestimmt, was auf der Bühne passieren soll.

Frage: Kannst du mal ein Beispiel nennen?

Christiane Schlüter: Nehmen wir mal einen Krimi. Den Kommissar und den Mörder soll ein geheimes Motiv verbinden. Der Autor weiß jedoch noch nicht genau, worum es sich dabei handeln könnte. Auf der Werkstattbühne schlüpft er in die Rolle seines Kommissars, betrachtet aus dessen Perspektive den Mörder und spricht mit diesem. Dann wechselt er die Seite, schaut aus Sicht des Mörders auf den Kommissar und kommt mit ihm ins Gespräch. Die jeweilige Gegenrolle übernimmt ein anderer Teilnehmer. Auch Szenen mit mehr als zwei Personen können gespielt werden je nachdem, wie viele Teilnehmer mitmachen möchten.

Frage: Und woher wissen die Mitspieler, was sie sagen sollen?

Christiane Schlüter: Das gibt ihnen der Autor vor, indem er es ihnen erst vorspielt, dann spielen sie es nach, und der Autor schaut zu. Dabei wird er ganz sicher Neues erkennen. Im Anschluss an das Spiel werden außerdem alle Mitspieler zu ihren Erlebnissen in ihren Rollen interviewt. Hieraus gewinnt der Autor noch mehr Erkenntnisse und kann nun daheim mit neuem Elan weiterschreiben.

Frage: An den Werkstattabenden werden also keine literarischen Texte verfasst?

Christiane Schlüter: Nein. Deshalb können auch Leute mitmachen, die bereits einer festen Schreibgruppe angehören, es entsteht hier keine Konkurrenz. Aber natürlich kann man sich in der Werkstatt Notizen machen. Wäre ja sonst schade um die guten Ideen, die im Spiel aufgetaucht sind.

Frage: Können auch Leute mitmachen, die keine konkreten Schreibprojekte haben?

Christiane Schter: Man kann auch eine bloße Idee, einen ersten Satz oder den Anfang eines Gedicht es auf die Bühne bringen. Und wenn man selbst gar kein Thema hat, kann man in den Projekten der anderen mitspielen. Das inspiriert auch.

Frage: Hat die Methode, die du anwendest, auch einen Namen? Und hast du selbst schon Erfahrungen mit dieser spielerischen Herangehensweise gemacht?

Christiane Schlüter: Die Methode heißt Psychodrama was einfach nur bedeutet, dass seelische Inhalte, also in diesem Fall literarische Ideen, im Bühnenspiel sichtbar gemacht werden. Der Name klingt leider etwas befremdlich, so ein bisschen nach »schreiend auf dem Boden wälzen«. Aber darum geht es überhaupt nicht. Mit der Methode habe ich selbst schon viele gute Erfahrungen gemacht und darin auch eine Ausbildung absolviert. Es gibt nichts Besseres für jemanden, der seine Kreativität fördern möchte. Ich habe auch schon mit Autoren einzeln psychodramatisch gearbeitet. Das geht dann ein wenig anders, weil man ja keine Mitspieler hat. Aber es funktioniert genauso gut übrigens sogar bei Schreibblockaden. Am besten, man probiert es
einfach mal aus!

Zum Hintergrund des Interviews: Literarische Werkstatt in der Galerie

Die Literarische Werkstatt findet an mehreren Abenden im Winterhalbjahr statt. Ort: Galerie Zwei Fenster, Kirchgasse 22 in Augsburg.

Kosten: 10 Euro (Schüler, Stud., Arbeitslose: 7 Euro) pro Abend.

Wer sich für das Projekt interessiert, kann unverbindlich zu einem der kostenlosen Info-Abende kommen, die am Mittwoch, 28., und Donnerstag, 29.10., jeweils um 20 Uhr in der Galerie stattfinden.

Die weiteren Termine werden von den Teilnehmern vor Ort vereinbart.

Infos unter Tel. 08 21/26 22 838 und nane1002(at)gmx.de sowie

http://www.christiane-schlueter.de .

Matthias Stöbener 19.10.2009, 22.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Braucht es die World of Erotic?

Kaum sind die Sexplastinate in der Augsburger Messehalle entsorgt, schon nähern sich die nächsten sexuellen Tatsachen. Am 18. September beginnt auf dem Augsburger Messegelände die "World of Erotic". Untertitel: Die sexclusivere Erotikmesse. Schon die Eingangsseite der Erotikmesse warnt: "Diese Seite enthält Bilder mit erotischem Inhalt. Wenn Sie unter 18 Jahren sind oder sich durch die Darstellung nackter Körper gestört fühlen, bitten wir Sie, diese Seite zu verlassen."

Wer diese Warnung nicht beachtet und weiterklickt, darf sich an straffen nackten Tatsachen und der folgenden Begrüßung erfreuen: "Freuen Sie sich auf ein Feuerwerk der Erotik und eine der sensationellsten Erotikmessen des Jahres!" Professionelle Videos zeigen Ausschnitte von Pornostar-Darstellungen, Men-Strips, Erotik-Shopping etc. Die Bilder der Messe versprechen viel.

Ich frage mich aber ernsthaft: Braucht die Messe Augsburg eine solche Veranstaltung? Warum lässt eine CSU-Stadtregierung samt ihrem bürgerlichen Koalitionspartner PRO Augsburg eine solche Messe zu? Hat da die Kirche nicht ein Wort gegen diese Messe eingelegt? Oder hat die Kirche in der CSU überhaupt keinen Einfluss mehr? Auch frage ich mich: Reichen den Augsburgern nicht Shops wie Beate Uhse und ähnliche sowie die Saunaclubs und Bordelle der Stadt, um ihre Lüste zu befriedigen?

Meine Hoffnung: Irgendein Verhüllungskünstler findet den Weg nach Augsburg und hilft der geschändeten Moral auch in diesem Fall mit einer zupackenden Aktion auf die Sprünge! Vielleicht wäre das was für Politiker der LINKEN: Die können doch eigentlich nur gegen die Kommerzialisierung des Körpers durch die Sexindustrie sein!

Matthias Stöbener 16.09.2009, 21.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ein Musiclette

Nicht einmal die deutsche Wikipedia kennt den Begriff "Musiclette". Ich gehe mal davon aus, dass es etwas mit Musik ist. Aber genau weiß ich das nicht. Vielleicht sollte ich am 4. September oder am 5. September oder in der Zeit zwischen dem 25. und 27. September ins Schaezlerpalais, Rokokofestsaal, in der Maxstraße kommen, um herauszufinden, was der Begriff meint. Das Musiclette stammt von Peter Dempf, dem bekannten Augsburger Autor. Und die Musik dazu steuern Wolfgang Lackerschmid und Stefanie Schlesinger bei, zwei nicht weniger bekannte Augsburger Kulturschaffende. Damit aber noch nicht genug: Das Bühnenbild stammt von niemand anderem als dem berühmten Künstler Markus Lüpertz. Dass der überhaupt noch was für Augsburg tut, wundert mich ehrlich gesagt sehr.

Versprochen wird ein humorvolles, tiefgründiges und musikalisch hochwertiges Erlebnis. Es soll etwa 1 1/4 Stunden dauern und bei der Tourist-Information der Regio-Augsburg am Rathausplatz sind noch Karten zu erstehen. Auch telefonisch kann man sich unter der Nummer 0821/502070-0 Karten zurücklegen lassen.

Ich würde sagen, das lohnt sich. Schon allein, weil man dann erfährt, was ein Musiclette ist und danach in der Wikipedia vielleicht einen Beitrag dazu schreiben kann. Bevor ich es vergesse: Der Titel der (oder des?) Musiclette ist "Ma très chère cousine!". Bitte verzeihen Sie, ich kann kein Französisch, aber es muss sowas heißen wie "Meine sehr teuere Cousine" oder "An meine sehr teure Cousine". Das deutet wohl an, dass es um das Augsburger Bäsle von dem berühmten Mozart geht. Lassen wir uns überraschen!


Matthias Stöbener 29.08.2009, 14.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Modell Bauhaus

Der Martin-Gropius-Bau in Berlin hat mich zur Eröffnungs-Pressekonferenz der Ausstellung "Modell Bauhaus" eingeladen. Anlass ist das 90. Gründungsjubiläum des staatlichen Bauhauses. Ich werde wahrscheinlich nicht dabei sein können und auch die Ausstellung selbst vom 22. Juli bis 4. Oktober 2009 im Martin-Gropius-Bau Berlin werde ich wohl nicht besuchen können, obwohl mich das Thema sehr interessiert.

Auf mehr als 2.000 Quadratmetern werden 1.000 Exponate ausgestellt. Sie erzählen die Geschichte der berühmtesten Design- und Architekturschule des 20. Jahrhunderts in einer umfassenden Präsentation der Arbeiten ihrer Meister und Schule. Noch heute wirken sich die Ideen des Bauhauses weltweit in Architektur und Design aus. Es hat etwas von einer Pilgerfahrt zum Bauhaus in Weimar, wenn man um die Strahlkraft dieser Hochschule, die von den Nazis geschlossen wurde, weiß.

Warum weise ich auf die Ausstellung im Blog-Augsburg hin? Weil es vielleicht den ein oder anderen designinteressierten Augsburger gibt, der in der Ausstellungszeit in Berlin ist und die Gelegenheit hat, die Ausstellung zu besuchen. Für alle anderen Augsburger gibt es von dem Augsburger Internet-Buchhändler Jokers ein Kulturspecial, das detailliert über das Bauhaus informiert und bequem von zu Hause besichtigt werden kann.

Jokers Kulturspecial zum 90jährigen Bauhaus-Jubiläum

Matthias Stöbener 11.07.2009, 10.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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